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5/1 Die Menschenrechte Lagebericht in Ahwaz

الإثنين, 25 أيلول/سبتمبر 2017 22:36

Verbot des Anziehens traditioneller arabischer Kleidung

Noch immer untersagt und verbietet die Besatzungsmacht, der Bevölkerung der Ahwaz, dass Anziehen traditioneller arabischer Kleidung in öffentlichen Ämtern.    Es ging hin bis zu den Sportplätzen. Hervorgehoben wird hier ein Ereignis, in dem Ahwazi, die traditionelle arabische Kleidung anhatten: Das Betreten des Fußballstadions beim Spiele zwischen Foolad FC und Al-Hilal aus Saudi Arabien am 17.03 dieses Jahres. Nachdem es einigen Ahwazi gelungen war in traditioneller arabischer Kleidung ins Stadion zu gelangen, verhaftete man Hunderte nach dem Spiel.

Zerstörung und Trockenlegung der Marschen

Die feindselige persische Politik, die sich zum Ziel setzte, die Marschen  in Ahwaz trocken zu legen, führte zum vollständigen austrocknen der Allaqita und Assahin Marschen  in den Verwaltungsbezirken Asous und Alkhafajia. Diese Politik hörte nicht an diesem Punkt auf, was zum 75% austrocknen des größten Marschlandes des mittleren Osten führte, der sich zwischen dem Irak und Ahwaz erstreckt. Die Rede ist von Aladhim bzw. Alhuwaiza Marschland in Maisan, der an den Irak angrenzt. Wegen der Exploration und Förderung von Erdöl haben iranische Erdölunternehmen, die für die Umwelt und den Bürgern der Ahwaz abscheuliche Tat begangen. Sämtliche Dörfer in der Umgebung des Marschlandes wurden infolgedessen zerstört und damit zehn Tausende Bewohner dieser Gegend in die Heimatlosigkeit getrieben, ihrer Lebensgrundlage, die der Fisch und Tierbestand im Marschland gebiet bildete, beraubt.

Die Fläche des Marschlandes Tamim, in der Ortschaft Buschehr schrumpfte von 20000- auf 8000 Hektar, infolge der Veränderung des Laufs des Flusses Tamim, der in diesem Marschland mündet. 

Der Marschland Alfilahia das zu den größten im Mittleren Osten und der größte in Ahwaz ist, blieb von dieser feindseligen Politik nicht verschont. Das Marschland ist infolge des Auslaufens Hunderttausender Tonnen chemischer Abfallstoffe von mehr als 30 petrochemischen-und Erdöl Unternehmen in der Umgebung des Marschlandes der Zerstörung ausgesetzt. Hinzu kommt zudem der gestiegene Salzgehalt in Folge des Sickerns, der Düngemittel des Rohzucker Siedlungsprojekts.

Raub der Landwirtschaftlichen Flächen

Die Besatzung hat ca. 130.000 Hektar von den fruchtbarsten Anbauflächen, in den Verwaltungsbezirken Tastur, Sous sowie Ahwaz, zum Zweck des Zuckerrohr Anbauprojekts geraubt, das im 1952 ins Leben gerufen wurde.  Im Jahre 2014 hat die Persische Besatzungsmacht, ein Neues Siedlungsprojekt unter dem Decknamen „Freies Anbaugebiet“ gestartet. Dafür werden 550.000 Hektar Anbaufläche geraubt und Nicht-Araber zum Anbau in Ahwaz eingesiedet.

Durch dieses Siedlungsprojekt beabsichtigt der persische Staat 550.000 Hektar landwirtschaftliche Fläche der Ahwaz, verteilt auf 19 Verwaltungsbezirke, im Norden der Ahwaz zu rauben. Die landwirtschaftlichen Flächen, die der persische Feind vom arabischen Volk der Ahwaz rauben wird, beginnen im höchsten Norden der Ahwaz (Musian) und enden im Verwaltungsbezirk Ras Albahr in Mitten der Ahwaz. Auf Anordnung Auf Ali Chamene’is Anordnung hin, hat die persische Besatzungsmacht ein Riesenbudget der auf 2,483 Milliarden US-Dollar jährlich geschätzt wird, zur Verfügung gestellt. Weiteres wird der Persisch-Chinesische Fonds dieses Projekt mit mehr als 613 Millionen US-Dollar finanzieren.

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4/1 Die Menschenrechte Lagebericht in Ahwaz

الإثنين, 25 أيلول/سبتمبر 2017 22:34

Das Verschwindenlassen

Der iranische Staat führt die Politik des Verschwindenlassens in einer geordneten und systematischen Art und Weise durch; so lässt man Aktivesten ‚verschwinden‘ nachdem sie verhaftet wurden. Dies erfolgt ohne Bekanntgabe des Ortes der Festhaltung oder der Schicksale der jeweiligen Personen. Der Ahwazischer Verein zu Verteidigung der Menschenrechte, registrierte das Verschwindenlassen von 17 Aktivisten deren Schicksale bis zu jetzigen Zeitpunkt unbekannt ist.

Vollständiger Name

Alter

Wohnort (Stadt)

Verhaftungsdatum

Hamza ASAKRA

17

Maschur

Februar 2015

Isa Abdulhadi Bin NASIR

28

Alsous

21 Februar 2015

Hassun Abdulhadi Bin HABIB

29

Alsous

21 Februar 2015

Hussein Abdullahi Bin HATAB

22

Alsous

21 Februar 2015

Majid Abdullahi Bin MASCHAF

24

Alsous

21 Februar 2015

Muhammad Abdullahi Bin HALIL

32

Alsous

21 Februar 2015

Jasim Abdullahi Bin OUBAID

28

Alsous

21 Februar 2015

Majid Abdullahi Bin DAHAM

21

Alsous

21 Februar 2015

Schuja Abdullahi Bin Maschaf

-

Alsous

21 Februar 2015

Abdullah Karamallah Kab Bin ABBAS

35

Schaour

21 Februar 2015

Hasan Karamallah Kab Bin ABBAS

30

Schaour

21 Februar 2015

Ahmad Kab Bin ALI

28

Schaour

21 Februar 2015

Naji Ubaidaui Bin MARDAU

-

Schaour

21 Februar 2015

Abdullah Ubaidaui Bin MARDAU

-

Schaour

21 Februar 2015

Wisam Kanani bin Muhammad

-

Schaour

21 Februar 2015

Abbas IDRIS

-

Schaour

21 Februar 2015

Hamza IBEDAWI

-

Schaour

21 Februar 2015

Baqir NUAMI

35

Ahwaz

6 März 2016

Die Änderung der Flussläufe

Die Besatzungsmacht arbeitet weiterhin an der Durchführung ihrer feindseligen Projekte, welche darauf abzielen die Läufe der ahwazischen Flüsse in Richtung persischer Provinzen zu ändern. Große Wassermengen aus den Flussbecken werden durch riesige Kanäle zu persischen Städten und Dörfern ins Zentrum und in den Norden des sogenannten Iran gelenkt.

Bis jetzt gibt es sechs Projekte für den Transport des Wassers vom Becken des Flusses Adujail “Karoun“ zu den Provinzen Isfahan und Ghom. Diese sind Kouhnrk 1,2 und 3, Qamrud 1, Gaschma Linkan, Khadankistan, und transportieren ca. 1,146 Milliarden Kubikmeter im Jahr.  

An den drei weiteren Projekten, Sad Kamal, Qamrud2 und Bahschat Abad, wird gerade gearbeitet. Alleine das Projekt Bahschat Abad soll für den jährlichen Transport von 1,1 Milliarden Kubikmeter in die  Provinzen Isfahan, Karaman und Yazd ausgebaut werden. Die Projekte Marir, Sulukan, die für den Transport des Wassers vom Becken des Flusses Adujail nach Karaman, Kukan, befinden sich in der Planungsphase

Verbot des Schulunterrichtes in der Muttersprache

Rückblickend auf die Theorien, die Reza Pahlavi, Gründer der ehemaligen Pahlavi Dynastie, vorgeschlagen wurden und dieser er sich vollständig annahm, so ist ersichtlich, dass die Theorie „des einheitlichen Volks“, das Fundament des Plans den Reza Pahlavi (und nach ihm sein Sohn), sowie des Mullah Regime in die Praxis umgesetzt haben.

Die Theorie verfolgt die Absicht eine einheitliche Sprache durchzusetzen, nämlich die Sprache des Siegers: Persisch. Die Sprachen der Völker, die ihre Souveränität infolge der von England unterstützten Besatzung verloren haben, sollen ausgelöscht werden. Dabei handelt es sich um die Sprachen Azari, Arabisch, Kurdisch, Belutschisch sowie Turkmenisch. Aus diesem Grund wurde die Anwendung der arabischen Sprache bei offiziellen Behörden der Besatzung in Ahwaz untersagt und deren Unterricht in den Schulen verboten.

Durch das einsperren der Ahwazi in einem großen Gefängnis, in dem ausschließlich persische kulturelle Elemente einfließen dürfen, zeigte die Theorie bis zu einem weitgehenden Grad Erfolg. Dem Vorschritt der Telekommunikationsmedien ist es zuverdanken, dass von der Sprache nichts außer ihrer Erwägung übrig geblieben ist.

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3/1 Die Menschenrechte Lagebericht in Ahwaz

الإثنين, 25 أيلول/سبتمبر 2017 22:30

Die Menschenrechtslage in Ahwaz

Zu den Eigenschaften jeder Besatzungsmacht zählen Übertretungen, Verstöße, Unterdrückung, Diskriminierung, Folter, Vertreibung und andere negative Eigenschaften, und da das arabische ahwazische Volk von der iranischen Besatzungsmacht unterworfen wurde, wurde es zum Opfer einer barbarischen Besatzung. Die ahvaische Bevölkerung ist seit ungefähr einem Jahrhundert der Diskriminierung, Malträtierung und rassistischen Diskriminierung ausgesetzt.

Praktiken iranischer Besatzung

Die Praktiken der iranischen Besatzung in Ahwaz können nicht leicht erfasst werden, da kein ahwazischer Bürger oder Erdbodenfleck des Ahwaz gibt, der nicht in den verschiedensten Formen zur Zielscheibe von Zivilen oder militärischen persische Behörden wurde.

Die Verstöße können wie folgt aufgeteilt werden:

Die willkürlichen Verhaftungen sowie unrechtmäßigen Gerichtsurteile

Nach Beginn des Aprillaufstands im Jahre 2005 führt die Besatzungsmacht willkürliche Verhaftungswellen gegen Widerstandskämpfer, sowie Sunniten durch. In den letzten zehn Jahren, verhaftete die Besatzungsmacht zehntausende Menschen. Hunderte von ihnen wurde zu Haftstrafen von 6 Monaten bis hin zu Lebenslänglich verurteilt. An 33 Verhafteten wurde die Todesstrafe vollstreckt. Die zwei Aktivisten, Gaiban Jasim ALEBEDAWI und Mohammad Sadun ALJELDAWI, starben während der Haft 2007, 2008 in Folge bestialischer Folter. Der Aktivist Mohammad Falih ALKAABI, starb durch Schüsse im Jahre 2008. Das Schicksal von dem im Jahre 2009 verhafteten Yusuf Abbas ALSELAWI ist bis heute ungewiss.

Laut der letzten Statistik der iranischen Direktion für Vollzugsanstalten, wird die Anzahl der inhaftierten in Ahwaz auf mehr als 24.000 geschätzt. Hunderte von ihnen sind aufgrund sicherheitspolitischer Hintergründe in Haft. Die Häftlinge werden konkret in den Strafanstalten Karoun sowie Sbedar gefangen gehalten.

Eine Liste mit den Namen Ahwazischer Aktivisten, die zwischen 2005 und 2015 hingerichtet wurden:

Nummer

Vollständiger Name

Datum der Hinrichtung

1

Mahdi Majid ANNASIRI

2006

2

Ali Odah ALAFRAUI

2006

3

Abdullah Abdulhhussein ALKABI

2006

4

Ali Sad ALMATIRI

2006

5

Malik Tamir ATTAMIMI

2006

6

Ali HAMID ALASAKRA

2006

7

Khalaf Dahrab ALKHANARI

2006

8

Muhammad Lazim ALKABI

2006

9

Amir Gulam ALKABI

2006

10

Risan Hassan ASSARI

2007

11

Radi Majid ANNASIRI

2007

12

Muhammad Lafta ASSARI

2007

13

Jafar Lafta ASSARI

2007

14

Majid Jasim ALBUGAISCH

2007

15

Qasim Sharim Assalami

2007

16

Radi AZARQANI

2007

17

Hussein Alwan ALASAKRA

2007

18

Hussein Majid ALHARBI

2007

19

Ahmad Said ALMARMADI

2007

20

Zamil Salim ALBAUI

2008

21

Khalil Qati ALKABI

2009

22

Said Rahim ASSADI

2009

23

Ali Ghazi ANNUAMI

2012

24

Taha (Ali) Tuma ALHAIDARI

2012

25

Abbas(Jasim)Tuma ALHAIDARI

2012

26

Nasir(Abdurrahman)Tuma ALHAIDARI

2012

27

Ghazi Ahmad ABBAS (ALHANFARI)

2013

28

Radi Yunus ALHANFARI

2013

29

Jasim Said ALMUJADAM

2013

30

Amir ALMUJADAM

2013

31

Hashim Khalaf ALAMURI

2014

32

Hadi Hamza Arraschidi

2014

33

Ali Habib ALKABI

2014

34

Khalid ALMUSAUI

2014

35

Qais Dashr (Shaker) Salih ALUBAIDAUI

2016

36

Ahmad Dachr (Shaker) Salih ALUBAIDAUI

2016

37

Sajad Hamid Salih ALUBAIDAUI

2016

 

2/1 Die Menschenrechte Lagebericht in Ahwaz

الإثنين, 25 أيلول/سبتمبر 2017 22:28

Geschichtlicher Abriss

Ahwaz ist geschichtlich, philologisch und in den publizierten Meinungen ausländischer Forscher Arabisch. Carsten Niebuhr, der die Region 1772 besuchte, bestätigte dies: „Den Arabern gehört die gesamte östliche Küste des Golfes“. Es ist unmöglich zu ermitteln wann die Araber diese Siedlungen an der Küste tatsächlich errichten. In alten Schriften wird erwähnt, dass diese in vorangegangenen Epochen errichtet worden sind. Wenn man sich hilfsweise die wenigen historischen Epen, die in der Historie Erwähnung fanden zu Hilfe zieht. So ist es möglich zu schätzen, dass diese arabischen Siedlungen zur Zeit der persischen Könige, im sechsten Jahrhundert vor Christus, entstanden sind. Die Persischen Könige waren nie in der Lage, Herren der Küste des Meeres zu werden. Wiederwillig ertrugen sie, dass die Küste in arabischer Hand bleibt.

Die Elamer siedelten 3000 v. Chr. in Ahwaz. Anfangs waren sie der Herrschaft der Akkadier unterworfen. Später konnten die Elamer das Königreich der Akkadier überrennen und dessen Hauptstadt Ur erobern. Sie errichteten das Königreich Elam, welches seine Herrschaft über die semitischen Völker, die Arabistan besiedelten, ausbreitete. Als das Königreich im Achämenidenreich aufging und im Jahre 539 vor Christus in die Provinz Arabistan einfiel, veränderte sich nichts im Herrschaftssystem. Die Semiten durften ihre Autonome Selbständigkeit sowie ihre Babylonische Gesetze beibehalten.

Die Sassaniden, die die Gebiete des heutigen Arabistan im Jahre 241 n. Chr. eingenommen haben, konnten wegen den andauernden Aufstände das Gebiet nie vollständig unterwerfen. Dies zwang sie Feldzüge zu führen, bis das Reichzur Überzeugung kam, dasses schwer sei die Araber zu beherrschen und billigte ihnen, die Errichtung eines autonomen Emirats zu.

Nach Erscheinen des Islams und Beginn der arabisch-islamischen Expansion, konnte eine arabische Armee unter Saʿd ibn Abī Waqqās  das sassanidische Heer im Jahr 636 n. Chr. bezwingen; bei der Schlacht von al-Qādisīya im Jahr 737 n. Chr. wurde Arabistan befreit. Nach dem Zerfall des islamischen Staates wurde die Provinz vom arabischen Musha'sha'iyden „Alhovaiza Emirat“ unterworfen; ihre Herrschaft dauerte 500 Jahre an; sie schafften es den Persischen und Osmanischen Einflussfernzuhalten, wofür es viele Beweise gibt. Als die Safawiden vor hatten Bagdad einzunehmen, baten sie die Musha’sha’iyden um militärische Unterstützung, im Wissen über deren konfessionelle Feindschaft mit den Osmanen. Doch der Musha'sha'iydische Emir Mansour antwortete den Safawiden Shah „Wenn der Shah König über den Iran ist, so bin ich auch König über Arabistan, der Schah zählt für mich nicht“. Nach der besiegung der Safawiden wurde mit den Osmanen im jahr 1639 ein Vertrag unterschrieben, in dem beide Staaten die Unabhängigkeit der Musha'sha'iyden Staates anerkannten.

Danach traten folgende unabhängige arabische Emirate im Norden und Süden der Ahwaz in Erscheinung: Emirat Aalkathier, Emirat Kaab Albunasir, Emirat Albukasib -Im Norden des Ahwaz-, das arabische Hormoz Sultanat, Das arabische Königreich Kais, Emirat bani Abbas, Emirat Alkawasim, Emirat Aalharam, Emirat Alnusuriien, Emirat Almazarik, Emirat bani Ali, Emirat bani Hamad, Emirat Alabadla, Emirat Aal Bishr, Emirat bani Maien, Emirat Asl Mathchur, Emirat Asl Zaabi und Emirat Almadanieen.

Die Einnahme der Ahwaz erfolgte in zwei Schritten: Der erste beinhaltete die südlichen Emirate, die vom persischen Staat schrittweise vom 1918-1923 eingenommen wurden. Die südlichen Emirate waren kleinere Emirate, im Vergleich zum Almahmara Emirat im Norden von Ahwaz.

Die fünf Arabischen Emirate im Süden, die vom Iran eingenommen wurden sind: Emirat Alkawasim, Emirat Alabadla, Emirat Alnusuriien, Emirat bani Ali, Emirat almazarik sowie die Inseln die zu den fünf Emiraten gehörten.

Almahmara Emirat ist das letzte Arabische Emirat an der Ostküste des Golfes. Das Emirat wurde von den persischen Heeren mit Einverständnis und Hilfe Großbritanniens am 20 April 1925 erobert, nachdem ihr damaliger Herrscher der Märtyrer Emir Scheich Chazaal Bin Dschabir in Gefangenschaft geraten ist.

Die Naturschätze

Ahwaz zählt zu den reichsten Ländern der Welt an natürlichen Ressourcen, zu denen Erdöl und Erdgas gehören. Die natürlichen Erdölreserven werden auf mehr als 157 Milliarden Barrel geschätzt. Ahwaz verfügt damit über die drittgrößten Erdölvorräte der Welt und 10 % des weltweiten Rohölvorkommens. Dazu kommen noch 33,8 Billionen Kubikmeter an Erdgasreserven und 14 % des weltweiten Erdgasvorkommens; Ahwaz hat somit weltweit die zweitgrößten Vorkommen nach Russland. Ahwaz verfügt über 99 % des Erdölvorkommens- und Förderung sowie 100 % des Erdgasvorkommens- und Förderung, der auf der Landkarte als Iran bezeichneten Fläche.

Ahwaz ist für die vielen Flüsse, Süßwasservorkommen und fruchtbaren Böden bekannt, obwohl es in einem eher trockenen Gebiet liegt. Das Fließwasservorkommen, wird auf mehr als 20 Milliarden Kubikmeter geschätzt. Die für den Anbau geeignete Böden werden auf mehr als fünf Million Hektar geschätzt. Aktuell werden nur 1,5 Millionen Hektar davon angebaut und der Landwirtschaftlichen Erträge betragen 17,2 Millionen Tonnen.

1/1 Die Menschenrechte Lagebericht in Ahwaz

الإثنين, 25 أيلول/سبتمبر 2017 22:20

Inhaltsverzeichnis

Einleitung. 1

Geographischer Abriss. 1

Geschichtlicher Abriss. 2

Die Naturschätze. 5

Die Menschenrechtslage in Ahwaz. 6

Praktiken iranischer Besatzung. 6

1.           Die willkürlichen Verhaftungen sowie unrechtmäßigen Gerichtsurteile. 6

2.           Das Verschwindenlassen. 9

3.           Die Änderung der Flussläufe. 10

4.           Verbot des Schulunterrichtes in der Muttersprache. 11

5.           Verbot des Anziehens traditioneller arabischer Kleidung. 12

6.           Zerstörung und Trockenlegung der Marschen. 12

7.           Raub der Landwirtschaftlichen Flächen. 13

8.           Zerstörung der Palmengärten und Verbot des Reis-Anbaus. 14

9.           Die Zerstörung der Archäologie sowie der arabischen Elemente. 15

10.              Die Umbenennung von Städten, Dörfern und Flüssen. 16

11.              Das Verbot der arabischen Namensgebung bei Neugeborenen. 20

12.              Die Zerstückelung von Ahwaz. 20

13.              Veränderung der demographischen Struktur (Siedlung). 21

14.              Die Verbreitung von Arbeitslosigkeit und Drogen. 22

15.              Die Zerstörung der Umwelt. 23

Einleitung

Dieser Bericht beleuchtet die Menschenrechts Lage in Ahwaz, basierend auf Angaben sowie Daten welche die Organisation über ihre Mitglieder vor Ort bekommen hat. Als weitere Quelle dienen Daten offizieller staatlicher iranischer Intuitionen und politischer Organisationen in Ahwaz sowie Berichte internationaler Menschenrechtsorganisationen.

Die Minderheiten-Thematik im Iran wurde bedauerlicherweise in den letzten Jahrzenten von der Bildfläche ferngehalten. Von internationalen Menschenrechtsorganisationen sowie Forschungszentren wurde dem Thema keine Beachtung geschenkt, obwohl die Summe der Minderheiten-Völker ca. 72% derEinwohner des Irans ausmachen. Die proiranischen Lobbys, welche die aufeinanderfolgenden iranischen Regime unterstützten, als auch die iranische Opposition im Ausland,trugen auf einewirksame Art und Weise zur medialen Abschirmung der Thematik von der Weltöffentlichkeit bei.Die Ahwazi sind eins dieser Völker im Iran. Aufgrund der Lage und der gewaltigen Ressourcen ist Ahwaz von großer geostrategische Bedeutung.

Geographischer Abriss

Ahwaz ist die arabische Provinz, welche nördlich und östlich des Arabischen Golfes und Schatt al-Arab liegt und von ca. zwölf Millionen Arabern bewohnt wird. Sie grenzt, im Osten an die Zāgros- und Bukhtuyari-Gebirge, im Norden an den Kurd Dagh und Lur Kuhe, im Süden an die Küste des Golfs von Oman sowie Belutschistan.

Die Fläche von Ahwaz beträgt 375 km². Nach der Besatzung haben die iranischen Behörden das Land der Ahwaz, in sieben aneinandergrenzenden Provinzen geteilt.  

Großteile der Ahwaz wurden durch die persische Besatzungsmacht in den Verwaltungen der persischen Provinzen Fars, Kohgiluye und Boyer Ahmad sowie Lorestan eingegliedert.

Was von der Landfläche der Ahwaz übrig blieb, wurde in vier Provinzen geteilt: Chuzestan, Buschehr, Hormozgan und Ilam.

Die wichtigsten Städte in Ahwaz sind, die Hauptstadt Ahwaz, Almahmara „Chorramschahr“, Abadan „Ābādān“, Alsous„Schusch“, Tastr „Schuschtar“, Alkunaitira „Dezful“, Alkafajia „Susangerd“, Maaschur „Mahschahr“, Lanja “Bandar Lengeh“, Aslou „Asaluyeh“, Jroun „Bandar Abbas“, Jasm „Qeschm)“ Kais „Kisch“.

Die wichtigsten Flüsse sind Aldujail „Längster Fluss in Ahwaz“, Alkarcha „zweitlängster Fluss in Ahwaz“, Aljerahi, Alkhair, Altayeb, Dweriej, Aldaz, Alsaleej, Tamim, chormoj 

Folgt

يدعوا الأحوازيون في المانيا كافة الأحوازيين في اوروبا تنظيمات و مؤسسات و افراد ، احرار العالم و المناصرين للقضية الأحوازية  الى الحضور في المظاهرة التي ستشهدها العاصمة الالمانية برلين في يوم الجمعة الموافق ل 20.10.2017  و على رأس الساعة 12:00 تنديدأ بالجرائم الايرانية المستمرة  و احكام الإعدام الصادرة ضد السجناء السياسيين سيما الاعتقالات العشوائية التي ترتكبها  السلطات الايرانية ضد المواطنين الأحوازيين و وضع العالم الحر و المؤسسات الدولية امام المسؤولية القانونية و الانسانية للتدخل العاجل لوضع حد لهذه الانتهاكات اللاانسانية و التي تعد انتهاكأ صارخأ و واضحأ لتلك القوانين و المواثيق.

يا أحرار العالم

نشطاء حقوق الانسان

المدافعون عن الانسانية و الكرامة

ان السلطات الايرانية منذ الحكم البهلوي الى اليوم تمارس ابشع انواع الجرائم  و الانتهاكات ضد شعبنا العربي الأحوازي امام صمت دولي مخزي أدى الى انفراد تلك السلطات المتتالية لمنذ اكثر من تسعين عامأ بارتكاب جرائم ضد الانسانية.

إنكم و بحضوركم الفعال في هذه المظاهرة سوف تناشدون الضمير الانساني الحر للتحرك العاجل لانقاذ ارواح المواطنين الأحوازيين من جرائم الإعدام و السجون التي تهدد حياة المئات من المواطنين الأحوازيين من النشطاء السياسيين و غيرهم من النشطاء في المجال الثقافي بالأحواز و وضع المؤسسات الدولية الحكومية منها و غير الحكومية و المعنية بحماية الانسان و العدالة و الحرية امام مسؤولياتهم القانونية و الأخلاقية و حثهم للضغط على السلطات الايرانية لإنهاء تلك الجرائم و محاسبة مرتكبيها.

للإستفسار و الإتصال نرجوا الإتصال بالأرقام التالية:

السيد مالك جبيشاط :      من داخل المانيا    015759163648          من خارج المانيا      004915759163648

السيد صلاح العبيات:     من داخل المانيا    01771417280           من خارج المانيا     00491771417280

السيد عبدالعال شريفي :  من داخل المانيا    01521821635           من خارج المانيا     00491521821635

السيد علي الشريفات :    من داخل المانيا   015147584690         من خارج المانيا      004915147584690

المنظمة الأحوازية لحقوق الإنسان