حزيران/يونيو 22, 2024

Ahwazis and advocates for the Ahwazi cause solemnly mark the passing of 99 years since the catastrophe of the occupation of Ahwaz, with every detail etched into their memory. Annually, on April 20th, the Ahwazi people commemorate a bitter memory, reflecting on the forced displacement, cultural erasure, and plunder of resources led by the Iranian occupation in 1925, all driven by the determination in reclaiming their stolen homeland rights.

Our people's rightful demands cannot be ignored or neglected in international and regional arenas, nor can they be compromised for the sake of economical interests between the Iranian occupiers and any the other parties. Rather, they must be taken into account as the demands of a people under occupation, suffering from daily marginalization, persecution, and repression since the end of its Arab legitimacy at the hands of Reza Shah Pahlavi until today.The Iranian occupiers must fully realize that our cause cannot be eradicated through executions, imprisonments, displacement, impoverishment, or intimidation. Such criminal policies only strengthen our resolve to demand our usurped rights until they are regained, as evidenced by the sacrifices of martyrs and the tens of thousands of prisoners, including women, children, the elderly, and men.

 Undoubtedly, the resilient Ahwazi people confront one of the most entrenched occupations globally, undeterred by the challenges it presents. This occupation, which lacks humanitarian logic and respects neither international nor humanitarian laws, is a system founded on terrorism, freedom suppression, and persecution of peoples within its fabricated geography, as evidenced by reports from the United Nations Human Rights Council.

Decision-makers in the European Union must understand that the Iranian terrorist regime, which directly contributes to supporting the authoritarian Russian regime in its war against the Ukrainian people, resulting in the deaths of tens of thousands of innocents, and thus its involvement in destabilizing the security and stability of the Middle East through its support for its terrorist militias, cannot be tolerated or overlooked. All diplomatic and economic relations with it must be severed to put an end to its violations and serious crimes.

 Our demands today on the occasion of commemorating this painful anniversary are:

Firstly, the affirmation of the illegitimacy of the Iranian occupation of Ahwaz, calling on the international community to compel Iran to fulfill its obligations as an occupying state towards the Ahwazi people and territory as stipulated by international laws in The Hague Regulations of 1907 (Articles 42-56) and the Fourth Geneva Convention (Articles 27-34 and 47-78), in addition to some provisions of the First Additional Protocol and customary international humanitarian law.

 Secondly, we call for an end to the Iranian occupation of Ahwaz and the restoration of all our legal and legitimate rights, as recognized by the universally accepted principle of self-determination for oppressed peoples under occupation.

 Thirdly, we demand the immediate release of all political prisoners held by the Iranian regime and an end to the dissemination of coerced confessions broadcasted by Iranian state media under the directives of the Revolutionary Guard intelligence apparatus.

 Fourthly, we urge the German government, and by extension, the international community, to condemn the Iranian regime's persecution and targeted assassinations of Ahwazi political activists and other individuals opposed to occupation, residing both in the European Union and worldwide, perpetrated through its network of terrorist cells.

 

This statement is issued by the Coordination Committee for Demonstrations in Germany.

Ahwazis und Unterstützer der Ahwazi-Sache gedenken des 99. Jahrestages der Nakba, dessen Einzelheiten die Ahwazis nicht vergessen haben.

Am 20. April eines jeden Jahres gedenkt das Ahwazi-Volk einer bitteren Erinnerung, dem Jahrestag der Vertreibung, der Zerstörung seiner kulturellen Tradition und der Plünderung seiner Reichtümern durch die iranische Besatzung im Jahr 1925 n. Chr.

 Das Ahwasische Volk ist voll entschlossen und willens, aus Treue zum seinem Recht auf die Befreiung seiner gestohlene Heimat standhaft zu bleiben und zu kämpfen.

Die gerechten und berechtigten Forderungen unseres Volkes dürfen in internationalen und regionalen Foren nicht ignoriert oder vernachlässigt werden ! Die wirtschaftlichen Interessen zwischen den iranischen Besatzer und  anderen  Staaten dürfen unsere Forderungen nicht in den Schatten stellen und ignoriert werden.

Das Ahwasische Volk leidet  unter der  Besatzung täglich durch Marginalisierung, Verfolgung und Unterdrückung .

Dieses Umstand besteht  seit Beginn der Besatzung Und Aberkennung der

arabischen Zugehörigkeit  durch Reza Schah Pahlavi bis heute fort.

Der iranische Besatzer muss sich darüber im Klaren sein, dass unser Kampf nicht durch  Hinrichtung, Inhaftierung, Vertreibung, Verarmung oder

Andere Repressalien beseitigt werden kann.

Vielmehr erhöhen solche kriminelle Handlungen unsere Entschlossenheit und Beharrlichkeit,  unsere ignorierte Rechte einzufordern, bis  unsere volle  Souveränität

wiederhergestellt ist.

Unsere vielen Märtyrer und die  Zehntausende  in iranischen Gefängnissen inhaftierten , Frauen, Jugendliche und  alte, unschuldige Menschen belegen unsere Kampfbereitschaft .

 Ja, es ist das hartnäckige und widerstandsfähige Ahwazi-Volk, das der mächtigsten Besatzung der Welt gegenübersteht, koste es, was es wolle !!! Eine Besatzung, die die Logik der Menschheit nicht versteht und internationale und humanitäre  rechte nicht respektiert !!! Vielmehr handelt es sich um ein Regime , des Terrors , der Unterdrückung von Freiheiten und der Verfolgung von  Minderheiten

 in den okkupierten Gebieten und im eigenen Land.

 Menschenrechtsrats der Vereinten Nationen belegen diese Eigenschaften  des iranischen Regimes  klar und deutlich.

Die Europäischen Union und die ganze Welt nimmt Kenntnis

von der direkten Unterstützung des iranischen Regimes  an  das tyrannische russische Regime in seinem  Angriffskrieg gegen das ukrainische Volk , der Zehntausende unschuldige Menschen das Leben gekostet hat und  zu Destabilisierung der Sicherheit und Stabilität in der ganzen Welt geführt hat.

 Auch  im Nahen Ostens beteiligt sich das iranische Regime  durch seine Terrormilizen direkt und erhöht die Gefahr der Eskalation deutlich.

Die Internationale Gemeinschaft soll diese Provokationen nicht dulden oder schweigend hinnehmen. Vielmehr müssen diplomatische und wirtschaftlichen  Beziehungen mit diesen Regime beendet oder abgebrochen !!!

 

Unsere heutigen Forderungen anlässlich dieses schmerzlichen Jahrestages lauten:

Erstens: Wir bekräftigen die Rechtswidrigkeit der iranischen Besetzung von Ahwaz und fordern die internationale Gemeinschaft auf, den Iran zu verpflichten, seinen Pflichten als Besatzungsmacht gegenüber dem Volk und dem Land Alahwas nachzukommen, wie in den internationalen Gesetzen der Haager Konventionen  von 1907 (Artikel 42-56) und der Vierten Genfer Konvention (Vierte Genfer Konvention Artikel 1    Absatz 27-34 und 47-78) festgelegt  .

 Weiterhin Bestimmungen des humanitären Völkerrechts anzuerkennen.

Zweiten: Beendigung der iranischen Besetzung von Alahwaz und Wiederherstellung aller unserer gesetzlichen und legitimen Rechte im Einklang mit dem international anerkannten Recht auf Selbstbestimmung , für die unter der Besatzung leidenden und unterdrückten Völker.

Drittens: Aufforderung an das iranische Regime, alle politischen Gefangenen freizulassen und die theatralisch unter Folter fabrizierten Geständnisse zu beenden, die auf Befehl des Geheimdienstes der Revolutionsgarden auf iranischen Fernsehbildschirmen ausgestrahlt werden.

Viertens: Wir fordern die deutsche Regierung und über sie die internationale Gemeinschaft auf, die Aktivitäten des iranischen Geheimdienstes und seine Terrorzellen zu verurteilen, wo durch politisch verfolgte Aktivisten  verschleppt oder ermordet werden.

Asyl suchende und im Ausland lebenden, Politisch verfolgten Ahwazis müssen vor angriffe des iranischen Geheimdienstes geschützt werden.

 

Demonstration -Koordinierungsstelle in Deutschland

تنسيقية المظاهرات في ألمانيا تصدر بيانًها في ذكرى مرور 99 عامًا على نكبة احتلال الأحواز

يحيي الأحوازيون ومناصرو القضية الأحوازية ذكرى مرور 99 عامًا على النكبة، و التي لم ينسَ الأحوازيون أيّ تفصيل من تفاصيلها.

في ال 20  من أبريل/نيسان لكل عام يحيي الشعب الأحوازي ذكرى مريرة، ذكرى التهجير وطمس الحضارة ونهب الثروات التي قادها الاحتلال الإيراني منذ  عام 1925م، وكله إرادة وتصميم لي اعادة  حقوق  وطنه المغتصبة.

ان مطالب شعبنا العادلة و الحقة لايمكن تجاهلها او اهمالها في المحافل الدولية و الاقليمية و لايمكن المساومة عليها وفقأ للمصالح الاقتصادية بين المحتل الايراني الاجنبي و اي طرف اخر، بل يجب اخذها بعين الاعتبار انها مطالب شعب تحت الاحتلال يعاني من التهميش و الاضطهاد و القمع بشكل يومي و مستمر منذ انهاء شرعيته العربية على يد رضا شاه البهلوي حتى يومنا هذا .

و على المحتل الايراني ان يدرك تمامأ ان قضيتنا لايمكن القضاء عليها بتفعيل الية الاعدام او الزج في السجون او التهجير او التفقير و التجهيل بل ان مثل هذه السياسات الاجرامية تزيدنا عزما و عنادأ على المطالبة بحقوقنا المغتصبة حتى استرجاعها و قوافل الشهداء و عشرات الاف السجناء من النساء و القصر و الشيوخ و الرجال خير دليل على ذلك.

  انه الشعب الأحوازي المثابر و المقاوم الذي يواجه اعتى احتلال في العالم مهما كلفه الامر،الاحتلال الذي لايفهم منطق الانسانية و لايحترم القوانين الدولية و الانسانية بل هو نظام اسس على الارهاب بإنشاء مليشيات مسلحة في داخل ايران وخارجها و قمع الحريات و اضطهاد الشعوب في جغرافيته المزيفة و تقارير مجلس حقوق الانسان التابع للامم المتحدة شاهد على ذلك.

صناع القرار في دول الاتحاد الاوروبي

ان النظام الايراني الارهابي الذي يساهم و بشكل مباشر في دعم النظام الروسي المستبد في حربه ضد الشعب الاوكراني و الذي راح ضحيته عشرات الالاف من الأبرياء  و هكذا تورطه في زعزعة امن و استقرار منطقة شرق الاوسط من خلال دعمه لمليشياته الارهابية  و التي أثرت بشكل مباشر على الملاحة الدولية لايمكن التهاون معه او السكوت عنه بل يجب انهاء و قطع كافة العلاقات الدبلوماسية و الاقتصاية معه كي تضعو حدأ لانتهاكاته و جرائمه الخطيرة.

 

ان مطالبنا اليوم في مناسبة احياء هذه الذكرى الاليمة :

اولأ ـ   نؤكد على عدم  شرعية الاحتلال الايراني للاحواز، مطالبين المجتمع الدولي بالزام ايران بواجباتها كدولة احتلال تجاه الشعب و الارض الاحوازيين كما نصت عليها القوانين الدولية في لائحة لاهاي لعام 1907 (المواد من 42-56) واتفاقية جنيف الرابعة (اتفاقية جنيف الرابعة، المواد من 27-34 ومن 47-78)، بالإضافة إلى بعض أحكام البروتوكول الإضافي الأول والقانون الدولي الإنساني العرفي.

ثانيأ ـ انهاء الاحتلال الايراني للاحواز و استرجاع كافة حقوقنا القانونية و الشرعية وفقأ لقانون حق تقرير المصير المعترف به دوليأ للشعوب التي ترزح تحت الاحتلال و الشعوب المضطهدة.

ثالثأ:مطالبة النظام الايراني باطلاق سراح كافة السجناء السياسيين و انهاء مسرحية الاعترافات المفبركة التي تبثها شاشات التلفاز الايرانية باوامر جهاز الاستخبارات التابع للحرس الثوري.

رابعأ: نطالب الحكومة الألمانية و من خلالها المجتمع الدولي ان تدين ما يقوم به النظام الايراني من ملاحقة و اغتيال النشطاء السياسين الاحوازيين وغيرهم من ابناء الشعوب الرافضة للاحتلال  المقيمين في دول الاتحاد الأوروبي والعالم بأسره بواسطة خلاياها الارهابية.

لجنة تنسيق المظاهرات في المانيا

شهدت العاصمة الالمانية برلين يوم امس السبت الموافق 20.04.2024 احياء ذكرى التاسع و التسعين على الاحتلال الايراني للاحواز حيث حضر هذه المظاهرة عدد من ابناء الجالية الأحوازية في المانيا و ذلك بدعوة من اللجنة التنسيقية للمظاهرات في المانيا.

و توافد الأحوازيون من مختلف انحاء المانيا الى برلين التي تشهد منذ أعوام احياء هذه الذكرى ليشاوكوا في المظاهرة التي اقيمت امام البرلمان الالماني نظرا لاهمية و مكانة الحكومة الالمانية في الاتحاد الاوروبي من جهة و اهمية علاقاتها الدبلوماسية و الاقتصادية مع ايران.

و بدأت المظاهرة في الساعة 12:00 بالهتافات الوطنية التي رددها المتظاهرون حتى جاء بعد ذلك قرائة البيان الختمامي باللغات الاربع و هن: اللغة العربية و الالمانية و الانجليزية و الفارسية و التي اشار البيان فيها على تأكيد الشعب الأحوازي لرفضه الاحتلال الايراني  و عدم شرعيته،مطالبين المجتمع الدولي بالزام ايران كدولة احتلال بتطبيق مايترتب عليها قانونيا وفقأ للقوانين الدولية بمافي ذلك اتفاقية جنيف الرابعة و بروتوكولاتها الاضافية.

و طالب المتظاهرون في بيانهم الختامي الحكومة الفدرالية الالمانية و دول الاتحاد الاوروبي بالضغط على النظام الايراني لوضع حد لانتهاكاته الخطيرة ضد الاحوازيين و قطع العلاقات الدبلوماسية و الاقتصادية.

و شارك عدد من ابناء الشعوب الغير فارسية الذين يعانون من الاحتلال الايراني ايضأ، ك ممثلين للجاليات الاذرية والكوردية و البلوشية ليعلنوا تضامنهم مع الشعب الأحوازي لاسيما شهدت المظاهرة ايضأ حضور للشقاء العرب من العراق و سورية و فلسطين.

و اعلنت اللجنة التنسيقية للمظاهرات انتهاء الوقت المقرر للمظاهرة عند الساعة 15:00 بتوقيت اوروبا المركزية ، واعدين الله و انفسهم على التزامهم بمبادئهم الوطنية ومناصرة شعبهم بكافة الطرق و السبل القانونية حتى استرجاع كافة حقوقه المغتصبة و التي سوف تتحقق بانهاء الاحتلال الايراني للأحواز عاجلا ام اجلا باذن الله .

المنظمة الأحوازية لحقوق الانسان

احيوا مئات من الأحوازيين اليوم ذكرى التاسع و التسعين على الاحتلال الايراني للأحواز في عدد من العواصم الاوروبية منها برلين و لندن و بلجيكا و مدينة دن هاخ .

و توافد الأحوازيون من مختلف انحاء المدن في كل من المانيا و المملكة المتحدة و بلجيكا و هولندا  منذ ساعات صباح اليوم الى مكان اقامة المظاهرات في العواصم المذكورة اعلاه ايمانا باحقية قضيتهم الحقة و حقوق شعبهم المغتصبة منذ عشرة عقود.

و ندد المتظاهرون بوجود اللاشرعي للكيان الايراني على ارض الأحواز الطاهرة و جرائمه الارهابية و العنصرية ضد الشعب الأحوازي مطالبين المجتمع الدولي بالضغط على النظام الايراني لانهاء هذا الاحتلال الغاشم سيما ايقاف جرائمه الوحشية ضد الاحوازيين.

و لاتخلوا الساحة الداخلية الاحوازية من احياء هذه الذكرى الالمية رغم كافة الاجراءات الامنية  المشددة التي اتخذتها اجهزة الاستخبارات الايرانية لمنع اي حراك داخلي حيث رفع علم الأحواز في عدد من المدن الأحوازية على يد المناضلين الاحوازيين.

العاصمة السياسية الهولندية( دن هاخ) لم تكتف باقامة المظاهرات فحسب بل اقيمت معرضا للكتاب الأحوازي الذي قبل باستقبال عدد من الأحوازيين والاشقاء العرب و عدد من اصدقاء و مناصري القضية الأحوازية.

و في هذا السياق شهدت مدينة كانبرا الاسترالية قبل ثلاثة ايام حضور العشرات من الاحوازيين امام السفارة الايرانية احياءأ لهذه الذكرى الاليمة حيث بداء المتظاهرون بالهتافات و الاشعار الوطنية الامر الذي اثاراستياء و غضب  وكر الاحتلال،اذ قامت السفارة الايرانية باستخدام مكبرات للصوت فيها هتافات مذهبية بغية اخماد صوت الحق الأحوازي و لكن كان صوت الرافض للظلم و الاستعباد مرتفعا مطالبا بانهاء هذا الاحتلال الغاشم.

 

المنظمة الأحوازية لحقوق الإنسان

Iran Eine tödliche Regierung

نيسان/أبريل 12, 2024

Mindestens 834 Menschen hat das iranische Regime im vergangenen Jahr hinrichten lassen, wie mehrere Organisationen berichten. Die Gewalt, mit der die Mullahs die Proteste im Jahr 2022 niederschlugen, verurteilte jetzt auch eine Kommission des Uno-Menschenrechtsrats.

Es ist die Willkür, die Angst macht. Selbst in der Islamischen Republik kommt es vor, dass der Oberste Gerichtshof auf Einwände hört und ein Urteil aussetzt, manchmal entgeht so jemand der Hinrichtung. Dann gibt es Fälle, in denen jemand auf Begnadigung hoffen darf oder wenigstens auf Prüfung des Urteils.

Und dann stirbt er trotzdem. Wird getötet von den Schergen eines Regimes, das oft nicht mal mehr auf die eigene Justiz hört.

So erging es Mohammad Ghobadlou, einem jungen Mann, der unter einer bipolaren Störung litt. Mehrere Mediziner bestätigten die Krankheit; die Richter am Obersten Gericht wollten das Urteil prüfen. Im Januar dieses Jahres dann setzte sich ein Richter durch, der im Land für seine vielen Todesurteile bekannt geworden ist: Abolqasem Salavati. Er urteilt an einem der islamischen Revolutionsgerichte.

Jeder soll wissen: Wenn du protestierst, riskierst du dein Leben

Eines Nachts stand Ghobadlous Familie vor dem Gefängnis, in dem er einsaß, und bat um sein Leben. Salavati ließ den 24-Jährigen trotzdem erhängen - ein Verstoß selbst gegen die Regeln des iranischen Staates. Ghobadlou starb am 23. Januar, er war der neunte Mensch, der im direkten Zusammenhang mit den Mahsa-Amini-Protesten im Herbst 2022 hingerichtet wurde.

Das erste Opfer damals war der Rapper Mohsen Shekari, 23 Jahre alt. Ihn tötete die Justiz nach einem Schnellverfahren schon am 8. Dezember 2022. Da waren die Menschen noch auf den Straßen. Die Hinrichtung sollte allen zeigen, was sie riskieren, wenn sie sich zu protestieren trauen. Auch das Urteil gegen Shekari fällte Richter Salavati. Seitdem folgen seine Kollegen seinem Beispiel - vor allem, weil das Regime nun endgültig weiß, dass seine Macht allein auf Gewalt basiert.

Von dieser Gewalt handelt der Bericht, der beim Uno-Menschenrechtsrat am Freitag veröffentlicht wurde. Eine Kommission hatte seit 2022 untersucht, wie Iran die Proteste niederschlug; sie kommt zum Schluss, dass das Regime "Verbrechen gegen die Menschlichkeit" begangen hat. Auf Befehle der Führung in Teheran hin hätten die Sicherheitskräfte über 500 Menschen getötet. Von einem "systematischen Angriff auf die Zivilbevölkerung" spricht Sara Hossain, die Vorsitzende der Kommission.

Schon Anfang der Woche ging es im Bericht zweier Menschenrechtsorganisation um Iran. Die Titelseite des Dokuments von "Iran Human Rights" und "Together Against the Death Penalty" zeigt ein heimlich aufgenommenes Handyfoto: Zwei junge Männer hängen von den Armen zweier Baumaschinen. Es ist dunkel, vermummte Polizisten stehen herum. Das Bild wurde am 8. Juli 2023 in der iranischen Großstadt Shiraz aufgenommen. Die Getöteten waren Mohammad Ramez Rashidi und Naeim Hashem Ghotali, zwei der Menschen, die die Islamische Republik öffentlich hinrichtete.

Die jüngsten Zahlen sind ein grausamer Rekord

Auch darin liegt Willkür. Das Regime vollzieht nur wenige Hinrichtungen in der Öffentlichkeit, aber immer wieder kommt es vor. Von den anderen Opfern erfährt die Welt meisten nur, weil Organisationen wie Iran Human Rights davon berichten. Die Gruppe arbeitet von Norwegen aus und wenn sie die Toten zählt, erhebt sie keinen Anspruch auf Vollständigkeit, weshalb vor den Zahlen immer das Wort "mindestens" steht.

Mindestens 834 Menschen hat das iranische Regime dem Bericht zufolge im Jahr 2023 hinrichten lassen. Nirgendwo auf der Welt ist die Hinrichtungsquote damit so hoch wie in Iran. "Das Verbreiten von Angst ist für das Regime das einzige Mittel, um an der Macht zu bleiben", sagt Mahmood Amiry-Moghaddam, der Direktor von Iran Human Rights. Die Hinrichtungen seien dabei "das wichtigste Instrument".

Die Opferzahlen variieren leicht. Auch die oppositionellen Volksmudschahedin dokumentieren das staatliche Töten in Iran. Sie zählten 864 im Jahr 2023. Ihre Zahlen zeigen wie die von Iran Human Rights einen deutlichen Anstieg, vor allem seit den Protesten. 2023 ließ das Regime über ein Drittel mehr Menschen als im Jahr zuvor töten. Unter den Opfern sind vor allem Angehörige von Minderheiten wie den Belutschen. Sie machen fünf Prozent der Bevölkerung und laut den Volksmudschahedin 22 Prozent der Hingerichteten aus. Den Oppositionellen zufolge ließ das Regime auch mehrere Minderjährige töten, also Menschen unter 18 Jahren. In Iran sind Jungen ab 15, Mädchen schon ab neun Jahren strafmündig.

Viele Urteile ergingen vor den Revolutionsgerichten, die Richter wie Abolqasem Salavati hervorbringen. Sie sind für Vergehen gegen die Islamische Republik zuständig, also gegen das Regime der Kleriker als solches. Die Revolutionsgerichte verhandeln aber auch in angeblichen Rauschgiftverfahren, in denen sie Menschen besonders oft zum Tod verurteilen, häufig auf der Grundlage erpresster Geständnisse.

Als die iranische Justiz vor einigen Wochen einen politischen Gefangenen hinrichtete, einen Kurden, wendeten sich seine Mitgefangenen an die Öffentlichkeit. In ihrem Brief nehmen sie Bezug auf den Krieg in Gaza. Seit dem 7. Oktober sind die Hinrichtungszahlen noch weiter gestiegen, das Regime erhöht im Inneren den Druck. "Lasst bitte nicht zu", heißt es in dem Brief, dass der Krieg "den Weg für staatlichen Mord an Mitmenschen ebnet".

Von Raphael Geiger, Istanbul

Süddeutsche zeitung

 

سازمان‌های حقوق بشر ایران مستقر در نروژ و پاریس گزارش دادند: «ایران سال گذشته ۸۳۴ نفر را اعدام کرد که بالاترین تعداد از سال ۲۰۱۵ (۹۷۲ نفر) است.»

این دو گروه حقوق بشری، حکومت ایران را متهم کردند که از مجازات اعدام برای گسترش رعب و وحشت در جامعه به ویژه پس از اعتراض‌های رخ داده در پی کشته شدن مهسا امینی استفاده می‌کند.

بر پایه گزارش این نهادهای حقوق بشری، جمهوری اسلامی از سال ۲۰۲۲ تا کنون ۹ مرد را به اتهام حمله به نیروهای امنیتی اعدام کرده است. همچنین، اعدام‌های مرتبط به جرائم مواد مخدری نیز افزایش چشم‌گیری داشته و به ۴۷۱ مورد در سال ۲۰۲۳ رسیده که ۱۸ برابر بیش از موارد ثبت شده در سال ۲۰۲۰ بوده است.

در این گزارش آمده است: «در میان اعدام شدگان به اتهام‌های مربوط به مواد مخدر حداقل ۱۶۷ نفر از اقلیت بلوچ سنی مذهب حضور داشته‌اند.»

بنا بر اعلام این نهادهای حقوق بشری، در سال ۲۰۲۳ تعداد اعدام‌های علنی در ایران نسبت به سال ۲۰۲۲ سه برابر شد و هفت مورد از عدام‌ها در ملاءعام رخ داد.

بر اساس این گزارش، حداقل ۲۲ زن اعدام شدند که بالاترین تعداد در دهه گذشته است.

در سال ۲۰۲۳، تنها ۱۵ درصد از اعدام‌های ثبت شده توسط این دو نهاد حقوق بشری، توسط رسانه‌های رسمی ایران اعلام شد.

يورو نيوز

أفادت مصادر المنظمة الأحوازية لحقوق الإنسان عن اعتقال المواطنة الأحوازية ايات العبيات في اليوم الاول من يناير مطلع هذا العام في مدينة الحميدية على يد القوات الامنية الايرانية و نقلها الى السجون السرية لدائرة الاستخبارات الواقعة في الأحواز العاصمة.

و اضافت المصادر ان ثماني سيارات ممتلئة بالقوات الامنية و الاستخباراتية الايرانية برفقتهم أمرأتان داهموا بيت والد المواطنة ايات الواقع في مدينة الحميدية على بعد 25 كيلومترا عن الأحواز العاصمة و قاموا في بداية الامر باعتقال والدها و عمها و شقيقها الاكبر في داخل منزلهم،ثم قاموا بالبحث عنها في غرف المنزل حتى تم تكبيل يديها و تعصيب عينيها و نقلها الى احد المقرات الرئيسية التابعة للاستخبارات للتحقيق معها و وضعها تحت التعذيب لسحب الاعتراف بالقوة منها.

و على أثر هذا الاعتقال الذي تم دون اي انذار مسبق او حكم قضائي من الجهات الامنية نقل والدين ايات الى احدى المستشفيات في الاحواز.

و أكدت المصادر الأحوازية ان الجهات الامنية لم تبلغ ذوي المواطنة ايات عن اسباب الاعتقال حين اعتقالها بل تم تهديدهم بالزج في السجون اذا ماقاموا بعرقلة عملية الاعتقال.

و في الايام الاولى من الاعتقال امتنعت السلطات الايرانية بالكشف عن الاسباب و مكان اعتقالها رغم كل المحاولات التي قام بها ذويها اثناء مدة اعتقالها.

هذا و قد نشرت العديد من الحسابات الاحوازية على مواقع التواصل الاجتماعي نباء اعتقالها مطالبين السلطات الايرانية بالافراج عنها دون قيد و شرط. و بعد 17 يوما من الاعتقال و بإكراه من الاستخبارات ظهرت ايات و والدها في مقطع فيديو مفبرك ليعلنا عن اطلاق سراحها و انها في صحة جيدة و لاصحة لماتم نشره من قبل النشطاء ألأحوازيون على مواقع التواصل الاجتماعي عن التعذيب الجسدي و النفسي الممارس ضدها في السجن.

لكن المنظمة الأحوازية لحقوق الإنسان حاولت التدقيق في قضية الاعتقال و اسبابها و اذا ما وضعت المواطنة ايات تحت التعذيب الجسدي و النفسي و ما حقيقة مقطع الفيديو المفبرك حسب المعرفة الكاملة للمنظمة باساليب الاستخبارات الايرانية لتبرير جرائمها ضد المواطنين الأحوازيين .

و حصلت المنظمة على معلومات دقيقة مسربة تشير الى وضع المواطنة ايات تحت التعذيب الجسدي و قلع اظافرها كجزء من التعذيب لسحب الاعترافات منها و لكن لم تتمكن الجهات الامنية من اثبات ادعاءاتها ضد المواطنة ايات،حتى اضطرت بعد ذلك ان تطلق سراحها دون تعويض عن مدة اعتقالها و ترهيبها نفسيا و ان ظهور ايات و والدها في مقطع الفيديو المفبرك جاء تحت ضغوط امنية.

و تدين المنظمة الأحوازية لحقوق الانسان اساليب الاستخبارات الايرانية في اعتقال المواطنين الأحوازيين و وضعهم تحت التعذيب الجسدي و النفسي دون اي احترام للقوانين الانسانية الامر الذي يتطلب من المجتمع الدولي التحرك لوقف مثل هذه الجرائم اللاانسانية ضد الاحوازيين.

المنظمة الأحوازية لحقوق الإنسان

The Iranian authorities executed the Ahwazi citizen Hani bin Assi Al-Bunasser (Al-Boushehbaz) last Tuesday, November 28, 2023, after four years of physical and psychological torture. He was accused of participating in the uprising that swept through both Ahwazi cities and Iranian provinces on November 15, 2019, after the regime announcement of 300% increase in gasoline prices. The Iranian Revolutionary Court, in a non-public and non-transparent trial, charged the Ahwazi prisoner Hani Al-Bunasser, born in 1991, with undermining Iranian national security, spreading corruption on earth, belonging to Ahwazi liberation movements, and killing two Iranian security personnel during his participation in the 2019 uprising.

The 2019 uprising, which swept across Iranian cities and provinces, witnessed horrific human massacres, as security forces, Revolutionary Guards, and Iranian intelligence assassinated at least 208 protesters during that massacre.

Mahmoud Vaezi, the chief of staff of the Iranian president, admitted on Iranian television on Wednesday, December 11, that a "Ma'shour massacre" occurred in the capital of Ahwaz, where dozens of peaceful protesters were killed. However, he claimed that "unknown gunmen" were the ones who shot the protesters after security forces and the Revolutionary Guards besieged the city for days. Meanwhile, Iranian parliament speaker's advisor, Amir Hossein Hashemi, acknowledged the killing of many protesters during the Ma'shour massacre in the south of Ahwaz, carried out by Iranian security forces and the Revolutionary Guards against protesters on November 18, 2019.

Reports from Amnesty International and Human Rights Watch stated an increase in the death toll due to the brutal suppression of protests to at least 208 people.

Despite admissions by Iranian officials and reports from international human rights organizations about these massacres and the killing of hundreds of innocent people by Iranian Revolutionary Guards and security forces, we have not seen a single Iranian soldier brought to trial for participating in the killing of protesters, whether in the 2019 uprising or the protests that occurred before and after that year. This confirms the involvement of military and security officials in these crimes.

The Ahwazi Organization for Human Rights condemns the execution carried out by the Iranian authorities against the Ahwazi citizen Hani Al-Bunasser, calling on independent and governmental human rights organizations to take urgent action to put an end to such crimes, which constitute a blatant violation of international humanitarian and human rights laws.

تدعوا اللجنة التنسيقية للمظاهرات في المانيا كافة الأحوازيين و الأشقاء والأصدقاء للمشاركة في مظاهرة ذكرى الإحتلال لعامها التاسع والتسعين التي ستقام امام البرلمان الألماني في العاصمة الألمانية برلين في يوم السبت الموافق 20.04.2024 على رأس الساعة 12:00 تمامأ.
و ستقام هذه المظاهرة بمشاركة العديد من ابناء الجالية الأحوازية في المنفى سيما أبناء الجاليات العربية الشقيقة و التي ستندد باستمرار إيران لحتلالها للأحواز وانتهاج هذه الدولة الإرهابية سياستها الإجرامية والعنصرية و التبعيضية ضد أبناء شعبنا العربي الأحوازي منذ عشرة عقود من الزمن.
موعدنا
ساحة البرلمان الالماني
العنوان:
Platz der Repoblik-Berlin 10117
تأريخ المظاهرة: يوم السبت الموافق 20.04.2024
التوقيت: من الساعة 12:00 صباحاً حتى الساعة 16:00 مساءً

للتنسيق يرجوا التواصل مع الأرقام التالية:

Sadi,Samir         015215686571

Abyat,Javad         017631491795


Malek Chebishat   004915781802843