كانون2/يناير 29, 2023

ارتكب النظام الايراني في يوم الجمعة الموافق ل 30 سبتمبر جريمة ضد الانسانية في مدينة زاهدان البلوشية بعدما قام برمي المصلين في تلك المدينة حيث قتل مالايقل عن 125 مواطنأ و عشرات الجرحى .

و توافد المواطنون البلوش الى جامع المدينة لإداء فريضة صلاة الجمعة  و لكن تمت محاصرتهم من قبل قوات الامن و الحرس الثوري و من ثم رميهم دون رحمة،كان بينهم من الاطفال و القصر و الشباب و الرجال .

و تشير التقاير ان رجل الدين البلوشي مولانا عبدالحميد طالب في خطبته هذه السلطات الايرانية بانهاء الظلم و التهميش و الاضطهاد و السماح بالاستفتاء للعشوب في جغرافية ماتسمى بايران اليوم.

و نددت علماء اهل السنة صمت مراجع التقليد الشيعي على مايقوم به النظام الايراني ضد الشعوب في ايران من جرائم ضد الانسانية.

 

المنظمة الأحوازية لحقوق الإنسان 

 

شهدت المدن الكوردية في ايران مظاهرات شعبية حاشدة ضد النظام الايراني بعد مقتل المواطنة الكوردية مهسا اميني في العاصمة الايرانية طهران على يد شرطة الاخلاق.

و قد تم توقيف و اعتقال مهسا اميني على يد شرطة الاخلاق الايرانية  بسبب عدم ارتدائها الحجاب بطريقة سلمية في يوم 16.09.2022 اثناء سفرها الى العاصمة الايرانية طهران لزيارة اقاربها و لكنها فارقت الحياة اثر ضربها و تعذيبها الوحشي الامر الذي سبب ضجة على المستويين الايراني و العالمي.

و شهدت مدن الكوردية و منها : سنندج و كرمانشاه و بيرانشهر و سقز سقوط العشرات من الضحايا و الجرحى و اعتقال الاف على يد قوات الامن و الحرس الثوري و فصائل من الجيش الايراني .

و تزامنت مع هذه المظاهرات شهدت ايضأ مدينة دزاب (زاهدان) و مدن سيستان و بلوشستان و مدن طهران و اصفهان و شيراز و الاحواز و قزوين و يزد و مشهد و ابوشهر و بندرعباس و جيلان و اراك ايضأ مظاهرات حاشدة ضد النظام الايراني .

و تشير الاحصائيات الاخيرة على اعتقال مالايقل عن 15000 معتقلأ و مقتل مالايقل عن 400 قتيل بينهم 60 طفلا سيما العشرات من النساء و الشيوخ.

المنظمة الأحوازية لحقوق الإنسان

Internationaler Druck nötig, um tödliche Gewalt durch Sicherheitskräfte zu beenden

Iranische Demonstrierende marschieren eine Straße in Teheran entlang. 1. Oktober 2022. © 2022 Getty

(Beirut) – Die iranischen Behörden gehen rücksichtslos, mit exzessiver und tödlicher Gewalt gegen Menschen vor, die im ganzen Land gegen die Regierung demonstrieren, so Human Rights Watch heute.

Anhand von Videos von Protesten und Interviews mit Zeug*innen und einem Mitglied der Sicherheitskräfte dokumentierte Human Rights Watch zahlreiche Vorfälle, bei denen Sicherheitskräfte in 13 iranischen Städten unrechtmäßig exzessive oder tödliche Gewalt gegen Demonstrierende einsetzten. Videos zeigen, wie Sicherheitskräfte mit Schrotflinten, Sturmgewehren und Handfeuerwaffen gegen Demonstrierende bei überwiegend friedlichen und oft dicht gedrängten Protesten vorgingen und dabei insgesamt Hunderte Menschen töteten oder verletzten. In einigen Fällen wurde auf Menschen geschossen, die weglaufen wollten.

„Die brutale Reaktion der iranischen Behörden auf die Proteste in vielen Städten deutet auf eine koordinierte Aktion der Regierung hin, die kritische Stimmen unter grausamer Missachtung des Lebens zum Schweigen bringen soll“, sagte Tara Sepehri Far, leitende Iran-Forscherin bei Human Rights Watch. „Die vielen Schüsse der Sicherheitskräfte auf Demonstrierende fachen die Wut gegen die korrupte und autokratische Regierung nur weiter an.“

Die Proteste begannen am 16. September 2022, nachdem die 22-jährige Mahsa (Jina) Amini im Gewahrsam der sogenannten iranischen „Sittenpolizei“ gestorben war. Die betroffenen Regierungen sollten zusammenarbeiten, um den Druck auf Iran zu erhöhen und eine unabhängige Untersuchung unter der Leitung der Vereinten Nationen zu den schwerwiegenden Übergriffen während der Proteste einzuleiten und Empfehlungen auszusprechen, wie die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden können.

Human Rights Watch überprüfte 16 in sozialen Medien veröffentlichte Videos, die die Proteste vom 17. bis 22. September zeigen. Zu sehen ist, wie die Polizei und andere Sicherheitskräfte massiv und mit tödlicher Gewalt gegen Demonstrierende in der Hauptstadt Teheran und in den Städten Divandarreh, Garmsar, Hamedan, Kerman, Mashhad, Mehrshahr, Rasht und Shiraz vorgehen. Die Videos zeigen auch, wie Sicherheitskräfte Schusswaffen wie Handfeuerwaffen und Sturmgewehre im Stil von Kalaschnikows einsetzten. Human Rights Watch befragte außerdem fünf Zeug*innen der Übergriffe in Sanandaj, Marivan, Saghez und Mashhad sowie einen Angehörigen der Sicherheitskräfte.

Human Rights Watch analysierte zudem Foto- und Videomaterial, das schwere und manchmal tödliche Verletzungen von Demonstrierenden zeigt. Das tödliche Durchgreifen der Sicherheitskräfte in Zahedan am 30. September und die darauf folgenden Angriffe auf Demonstrierende, unter anderem auf dem Campus der Sharif-Universität in Teheran am 2. Oktober, wurden bei dieser Untersuchung nicht berücksichtigt.

Human Rights Watch hat die Namen von 47 Personen zusammengetragen, die nach Angaben von Menschenrechtsgruppen oder glaubwürdigen Medien bei Protesten getötet wurden, die meisten durch Schüsse. Darunter waren mindestens neun Kinder, zwei davon Mädchen, und sechs Frauen. Laut iranischen Staatsmedien belief sich die Zahl der Todesopfer bis zum 30. September auf rund 60. Sie meldeten auch den Tod von zehn Mitgliedern der Sicherheitskräfte. Die tatsächliche Zahl der Todesopfer unter den Demonstrierenden ist wahrscheinlich wesentlich höher. Die iranischen Behörden unterbrechen in weiten Teilen des Landes immer wieder den Internetzugang und blockieren Messaging-Apps, was die Dokumentation und Verifizierung erschwert.

„Wir hatten uns versammelt, um zu singen, als Sicherheitskräfte auf Motorrädern auf uns zukamen“, sagte eine 35-jährige Frau aus der Stadt Sanandaj über einen Protest, der am 17. September in der Nähe der Gendarmerie (Palästina)-Kreuzung stattfand. „Wir rannten in eine Gasse, sie verfolgten uns und fingen an, Tränengas einzusetzen und einige begannen, zu schießen. Einem Mann hinter uns wurde ins Bein geschossen und er fiel zu Boden. Die Leute schleppten ihn in eine andere Gasse, in das Haus von jemandem. [...] Seine Wunde blutete sehr stark und war sehr tief.“

In einem Video, das in der Stadt Shahre-Rey südlich von Teheran aufgenommen wurde, ist ein Mitglied der Sicherheitskräfte in Tarnkleidung zu sehen, das von anderen Personen in Einsatzkleidung umgeben ist. Die Person nimmt mit einem Sturmgewehr, das einer Kalaschnikow ähnelt, zweimal nicht sichtbare Ziele ins Visier und schießt. In einer weiteren Aufnahme, die in der Stadt Rasht gemacht wurde, feuert ein Polizeibeamter, der ein Team von Bereitschaftspolizisten anführt, mit einer Handfeuerwaffe.

Human Rights Watch überprüfte und verifizierte auch vier Videos, auf denen zu sehen ist, wie Sicherheitskräfte auf Menschenmengen von Demonstrierenden schießen, von denen einige fliehen. Mindestens vier Videos zeigen, wie Sicherheitskräfte Schrotflinten verwenden, die mit Munition geladen werden können, die mehrere Gummi- oder Metallkugeln gleichzeitig abfeuert. Ein Mitglied der Sicherheitskräfte bestätigte, dass die Polizeikräfte „in der Regel Winchester-Schrotflinten mit unterschiedlicher Munition – Gummi- oder Metallkugeln – verwenden“.

Eine Frau aus der Stadt Sanandaj sagte, dass die Sicherheitskräfte dort am 21. September mit so genannter „weniger tödlicher“ Munition direkt auf ihren oberen Brustkorb geschossen und ihr oberflächliche Verletzungen zugefügt hätten, als sie sie bat, einen Teenager nicht festzunehmen.

„[Die Sicherheitskräfte] rannten auf einen 13-jährigen Jungen zu, der in der Menge stand“, sagte sie. „Er war so zart und klein, dass er sich nicht einmal wehrte. Er lag im Gras und schützte seinen Kopf, während sie auf ihn einschlugen. Ich schrie ‚Lasst ihn in Ruhe!‘ und bin auf sie zu gerannt. Sie schossen in die Luft und die Leute rannten weg, während sie den Jungen über die Straße schleppten. Während ich rannte, rief ich immer wieder ‚Er ist mein Bruder!‘, weil ich dachte, dass ich damit ihr Mitleid erwecken würde. Ich sah, wie sich ein Polizist umdrehte, sich hinkniete und auf mich zielte. Ich sah das Feuer aus seiner Waffe kommen. Ich bekam Angst und rannte weg. Ich hatte ein brennendes Gefühl, bis ich nach Hause kam und merkte, dass ich in die Brust getroffen wurde.“

Die UN-Grundprinzipien für den Einsatz von Gewalt und Schusswaffen verbieten den Einsatz von Schusswaffen, es sei denn, es besteht unmittelbare Gefahr für Leib und Leben. Der UN-Menschenrechtsausschuss, der die Einhaltung des Internationalen Pakts über bürgerliche und politische Rechte überwacht, hat erklärt, dass „Schusswaffen kein geeignetes Mittel für die polizeiliche Überwachung von Versammlungen sind und niemals lediglich zur Auflösung einer Versammlung eingesetzt werden dürfen.... [Jeglicher Schusswaffengebrauch durch Strafverfolgungsbeamte im Rahmen von Versammlungen muss sich auf gezielte Personen unter Umständen beschränken, unter denen es zwingend notwendig ist, einer unmittelbaren Bedrohung von Leib und Leben zu begegnen“.

In den UN-Leitlinien für „weniger tödliche Waffen“ bei der Strafverfolgung aus dem
Jahr 2020 heißt es: „Mehrere gleichzeitig abgefeuerte Projektile sind ungenau, und ihr Einsatz kann im Allgemeinen nicht mit den Grundsätzen der Notwendigkeit und Verhältnismäßigkeit in Einklang gebracht werden. Metallkugeln, wie sie aus Schrotflinten abgefeuert werden, sollten niemals verwendet werden“.

Eine Frau aus der Stadt Saghez in der Provinz Kurdistan berichtete, dass Sicherheitskräfte am 18. September, dem zweiten Tag der Proteste in der Stadt, auf ihre Gruppe von Demonstrierenden schossen, als ihre Freundin filmte, wie Sicherheitskräfte mit Schlagstöcken gegen die Metalltür eines Hauses schlugen. Sie waren gezwungen, in einem nahe gelegenen Haus Zuflucht zu suchen. Sie sagte: „Nach einiger Zeit, als wir uns sicher fühlten, verließen wir das Haus, aber die Sicherheitskräfte versteckten sich hinter den Bäumen am Ende der Straße und begannen von hinten auf uns zu schießen, als wir wegliefen.“

Human Rights Watch untersuchte zwei Fotos, die laut Rohini Haar, einer unabhängigen medizinischen Sachverständigen, Demonstrierende mit schweren Verletzungen zeigen, die „charakteristisch“ für Verletzungen sind, die durch Metallkugeln verursacht wurden.

In zwei teils verstörenden Videos, die nachweislich in der Stadt Kerman aufgenommen wurden, sind Demonstrierende zu sehen, die eine bewusstlose, am Kopf blutende Frau wegtragen, während eine große Menschenmenge davonläuft.

Auf den Videos ist auch zu sehen, wie Polizeibeamte und andere Mitglieder der Sicherheitskräfte, darunter auch Beamte in Zivil, Seite an Seite mit der Polizei arbeiten und friedliche Demonstrierende und Umstehende mit Schlagstöcken malträtieren, treten und verprügeln. Die Polizeikräfte setzten auch andere Waffen ein, darunter Pfefferspray- und Schreckschusspistolen.

Die 35-jährige Frau sagte, sie habe am 1. Oktober gesehen, wie Sicherheitskräfte eine Gruppe friedlich protestierender Frauen in Sanandaj mit Metallseilen und Schlagstöcken angegriffen hätten. Daraufhin „fingen auch wir an zu protestieren“, sagte sie. „Sie stürmten auf uns und den Rest der Menge zu. ... Eine Person in Zivil schlug auf eine Frau ein. Ich ging nach vorne, beschimpfte ihn und sagte ihm, er solle das lassen. Er kam wieder auf mich zu und schlug mit einem Metallseil auf mich ein. Einer von ihnen packte mich am Hals, als ich wegwollte, und die anderen beiden kamen und schlugen mich ein oder zwei Mal.“ Sie zeigte Fotos von Hämatomen auf ihrem Rücken, Arm und Bauch, die ihren Angaben nach von den Schlägen herrühren.

Human Rights Watch stellte fest, dass die meisten Menschen friedlich demonstrierten, manche jedoch Steine und andere Gegenstände warfen. In einigen Fällen griffen Demonstrierende die Sicherheitskräfte an. Die Gewalt durch die Demonstrierenden rechtfertigt jedoch nicht die übermäßige Gewaltanwendung durch die Sicherheitskräfte, so Human Rights Watch.

 

Iranische Demonstrierende auf den Straßen der Hauptstadt Teheran während einer Demonstration für Mahsa Amini am 21. September 2022, wenige Tage nachdem sie in Polizeigewahrsam gestorben war. © 2022 AFP via Getty Images

In Garmsar zeigen Videos deutlich, wie Sicherheitskräfte mit automatischen Waffen auf Demonstrierende schießen, die Steine und andere Gegenstände auf eine Polizeistation werfen. In einem Video ist zu sehen, wie ein Demonstrant, der offenbar keine unmittelbare Gefahr für die Sicherheitskräfte darstellte, zusammenbricht, sobald Schüsse zu hören sind. Auf einem später aufgenommenen Video ist zu sehen, wie der Demonstrant mit einer massiven Kopfverletzung stirbt.

Seit dem 16. September haben die iranischen Sicherheitskräfte zudem Hunderte von Aktivist*innen, Journalist*innen und Menschenrechtsverteidiger*innen außerhalb der Proteste festgenommen. Dazu gehören Niloufar Hamedi, eine Reporterin der Tageszeitung Shargh Daily, und Elaheh Mohammadi, eine Reporterin der Tageszeitung Hammihan. Beide hatten über den Tod von Mahsa (Jina) Amini berichtetet. Die Familie von Mahsa (Jina) Amini hat um ein unabhängiges medizinisches Gutachten gebeten, um die Todesursache zu klären.

Nach iranischem Recht kann die sog. „Sittenpolizei“ eine Geldstrafe oder eine Gefängnisstrafe von 10 Tagen bis zu zwei Monaten gegen Frauen verhängen, die sich ohne „korrekten“ Hijab in der Öffentlichkeit zeigen. Diese iranische Sittenpolizei verhaftet regelmäßig Frauen an öffentlichen Orten. In den letzten fünf Jahren wurden mehrere Aktivistinnen, darunter die prominente Anwältin Nasrin Sotoudeh sowie Yasman Ariani, Saba Kordafshari, Monireh Arabshahi, Mojgan Keshavarz und Farhad Meysami, wegen ihres friedlichen Widerstands gegen die Hijab-Pflicht strafrechtlich verfolgt.

Seit dem Ausbruch der Proteste haben die iranischen Behörden den Internetzugang im ganzen Land massiv gestört. Auf Anordnung des iranischen Nationalen Sicherheitsrates wurden seit dem 21. September mehrere soziale Medienplattformen blockiert, darunter der Messengerdienst WhatsApp und Instagram. In den vergangenen vier Jahren haben die iranischen Behörden das Internet während weit verbreiteter Proteste ganz oder teilweise abgeschaltet, um den Zugang zu Informationen zu beschränken und die Verbreitung von Informationen, insbesondere von Videos der Proteste, zu verhindern, so Human Rights Watch.

Internetabschaltungen verletzen zahlreiche Rechte, darunter das Recht auf freie Meinungsäußerung und Zugang zu Informationen sowie das Recht auf friedliche Versammlung und Vereinigung. Nach den internationalen Menschenrechtsgesetzen ist der Iran verpflichtet, sicherzustellen, dass Internetbeschränkungen gesetzlich vorgesehen sind und eine notwendige und angemessene Reaktion auf ein spezifisches Sicherheitsanliegen darstellen. Beamte sollten keine breit angelegten, wahllosen Abschaltungen vornehmen, um den Informationsfluss zu unterbrechen oder die Möglichkeiten der Zivilbevölkerung zur freien Versammlung und politischen Äußerung einzuschränken.

In den letzten vier Jahren kam es im Iran zu mehreren Serien von Massenprotesten. Die Behörden haben auf diese landesweiten Proteste mit exzessiver und tödlicher Gewalt und der willkürlichen Verhaftung Tausender Demonstrierender reagiert. Bei einer der brutalsten Niederschlagungen im November 2019 gingen die Sicherheitskräfte rechtswidrig mit exzessiver und tödlicher Gewalt gegen massive Proteste im ganzen Land vor. Amnesty International schätzt, dass bei den Protesten 2019 mindestens 340 Menschen getötet wurden. Seitens der Behörden gab es keine glaubwürdigen und transparenten Untersuchungen zu den schweren Übergriffen der Sicherheitskräfte.

„Die Menschen im Iran protestieren, weil sie den Tod von Mahsa (Jina) Amini und das harte Durchgreifen der Behörden nicht als isoliertes Ereignis betrachten, sondern als jüngstes Beispiel für die systematische Unterdrückung der eigenen Bevölkerung durch die Regierung“, sagte Sepehri Far

Iran: Sicherheitskräfte feuern tödliche Schüsse auf Demonstrierende | Human Rights Watch (hrw.org)

 

Sicherheitskräfte gehen in der iranischen Hauptstadt Teheran mit Gewalt gegen Protestierende vor, die Aufklärung im Fall der getöteten Mahsa Amini fordern (20. September 2022).

+++ Diese Pressemitteilung wurde am 22. September 2022 um 14:45 Uhr mit einer deutschen Übersetzung aktualisiert. +++

 

Die anlässlich der UN-Vollversammlung in New York anwesenden Staats- und Regierungschefs müssen einen unabhängigen internationalen Untersuchungs- und Rechenschaftsmechanismus unterstützen, um die weit verbreitete Straflosigkeit in Iran zu adressieren, fordert Amnesty International. Der Tod der 22-jährigen Mahsa Amini, die in Polizeigewahrsam starb, sowie die gewaltsame Unterdrückung der landesweiten, friedlichen Proteste zeigen einmal mehr, wie dringend notwendig ein solcher Mechanismus ist. 

Mindestens sechs Männer, eine Frau und ein Kind wurden während der Proteste am 19. und 20. September durch Sicherheitskräfte getötet. Mindestens zwei weitere Menschen verloren entweder ein- oder beidseitig ihr Augenlicht. Hunderte Menschen wurden verletzt. 

Katja Müller-Fahlbusch, Expertin für die Region Naher Osten und Nordafrika bei Amnesty International in Deutschland, sagt: "Die iranische Regierung verletzt seit Jahren systematisch fundamentale Menschenrechte. Willkürliche Verhaftungen, Folter, außergerichtliche Hinrichtungen sowie die brutale Niederschlagung von Protesten werden durch die grassierende Straflosigkeit gefördert. Die internationale Gemeinschaft ist dringend zum Handeln aufgerufen.

Die Bundesregierung hat in ihrem Koalitionsvertrag die Menschenrechte als unverzichtbare Grundlage ihrer Außenpolitik definiert. Sie muss dieser Selbstverpflichtung jetzt in aller Deutlichkeit und Schnelligkeit Rechnung tragen. Wir appellieren an die Bundesregierung sich bei der UN-Vollversammlung öffentlich für einen internationalen Untersuchungsmechanismus in Iran auszusprechen und sich mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln dafür einzusetzen." 

 
 

 Die 22-jährige Mahsa Amini starb am 16. September in der iranischen Hauptstadt Teheran in Polizeig

 © IMAGO / ZUMA Wire

Iranische Sicherheitskräfte gehen weiterhin gewaltsam gegen weitgehend friedliche Proteste vor, die nach dem Tod von Mahsa Amini am 16. September ausbrachen. Einige Tage zuvor war die junge Frau von der "Sittenpolizei" wegen Verstoßes gegen das diskriminierende Verschleierungsgesetz unter dem Einsatz von Gewalt festgenommen worden. Amnesty International konnte belegen, dass die Sicherheitskräfte rechtswidrig feine Schrot- und andere Munition aus Metall sowie Tränengas, Wasserwerfer und Schlagstöcke einsetzen, um Protestierende auseinanderzutreiben.

"Der weltweiten Welle der Wut und die Anteilnahme am Tod von Mahsa Amini müssen konkrete Schritte der internationalen Gemeinschaft folgen, um die systematische Straflosigkeit anzugehen, die es ermöglicht, dass weit verbreitete Folteraußergerichtliche Hinrichtungen und andere rechtswidrige Tötungen durch die iranischen Behörden weiterhin ungehindert stattfinden können, sowohl hinter Gefängnismauern als auch bei Protesten", sagt Diana Eltahawy, stellvertretende Direktorin für den Nahen Osten und Nordafrika bei Amnesty International.

"Die jüngste brutale Niederschlagung von Protesten durch die iranischen Behörden fällt zusammen mit der Rede von Ebrahim Raisi vor der UN-Generalversammlung. Ihm wurde auf der Weltbühne eine Plattform bereitet, obwohl es glaubwürdige Beweise gibt, dass er an Verbrechen gegen die Menschlichkeit beteiligt ist. Dies zeigt einmal mehr die verheerenden Auswirkungen des wiederholten Versagens der UN-Mitgliedsstaaten, gegen die Straflosigkeit für schwere Verbrechen im Iran vorzugehen.

Eine junge Frau beteiligt sich am 21. September 2022 in der iranischen Hauptstadt Teheran an Protesten gegen die Regierung. Die Demonstrierenden fordern, dass der Tod der 22-jährige Mahsa Amini aufgeklärt wird. 

 

Amnesty International hat den Tod von sechs Männern, einer Frau und einem Kind bei Protesten am 19. und 20. September in den Provinzen Kurdistan (4), Kermanshah (2) und West-Aserbaidschan (2) dokumentiert. Mindestens vier von ihnen starben an Verletzungen, den sie durch den Beschuss mit Schrotkugeln aus nächster Nähe erlitten hatten.

Mindestens zwei weitere Personen sind auf einem oder beiden Augen erblindet. Hunderte weitere Personen, darunter auch Kinder, haben durch den rechtswidrigen Einsatz von feiner Schrot- und anderer Munition gegen sie schmerzhafte Verletzungen erlitten, die der Folter oder anderen Misshandlungen gleichkommen.
 
Schusswaffeneinsatz mit Verletzungs- und Tötungsabsicht
 
Amnesty International hat Augenzeugenberichte dokumentiert und Bilder und Videos der Proteste analysiert. Sie offenbaren, in welch erschütterndem Ausmaß iranische Sicherheitskräfte rechtswidrig und wiederholt mit Schrotkugeln direkt auf Demonstrierende schießen.

Nach Augenzeugenberichten starben mindestens drei Männer (Fereydoun Mahmoudi in Saqqez in der Provinz Kurdistan, Farjad Darvishi in Urmia in der Provinz West-Aserbaidschan und ein unbekannter Mann in Kermanshah in der Provinz Kermanshah) und eine Frau (Minou Majidi in Kermanshah in der Provinz Kermanshah) an tödlichen Verletzungen durch Schrotkugeln, die sie bei Protesten am 19. und 20. September erlitten hatten. Vier weitere Personen, Reza Lotfi und Foad Ghadimi in Dehgolan sowie Mohsen Mohammadi in Divandareh in der Provinz Kurdistan und der 16-jährige Zakaria Khial in Urmia wurden getötet. Menschenrechtsverteidiger*innen teilten Amnesty International mit, dass diese Personen ihren Quellen vor Ort zufolge von Sicherheitskräften erschossen wurden, sie jedoch keine weiteren Informationen zur verwendeten Munitionsart hätten.

Die Behörden haben den Tod von drei Personen in der Provinz Kurdistan am 19. September und den von zwei Personen in der Provinz Kermanshah am 20. September bestätigt, passend zum herrschenden Muster aus Leugnung und Vertuschung die Verantwortung für ihren Tod jedoch "Feinden [der Islamischen Republik]" zugeschrieben.

Übereinstimmende Augenzeugenberichte und Videomaterial lassen keinen Zweifel daran, dass die Personen, die bei den Protesten Schusswaffen einsetzten, zu den iranischen Sicherheitskräften gehörten. Umfassendes Videomaterial weist darauf hin, dass die Proteste in Kermanshah in der Provinz Kurdistan sowie in der Provinz West-Aserbaidschan, in denen Todesfälle unter den Protestierenden verzeichnet wurden, größtenteils friedlich waren. An einigen Orten warfen einige Demonstrierende mit Steinen und beschädigten Polizeifahrzeuge.* Dies ist jedoch keine Rechtfertigung für den Einsatz von Metallgeschossen, der unter allen Umständen verboten ist. 

Schlimme Verletzungen bei Demonstrierenden

Nach Angaben einer von Amnesty International befragten Quelle schossen die Sicherheitskräfte in Saqqez am 16. September, dem ersten Tag der Proteste, aus einer Entfernung von etwa zehn Metern mit Schrotmunition auf den 18-jährigen Nachirvan Maroufi, der dadurch auf dem rechten Auge erblindete. Wie die Quelle weiter berichtete, schossen die Sicherheitskräfte auch auf den 22-jährigen Parsa Sehat mit Schrotkugeln. Er kann seither auf beiden Augen nicht mehr sehen. 
 
Am 19. September breiteten sich aus Saqqez Massenproteste auf andere Städte aus, in denen Angehörige der kurdischen Minderheit des Irans leben, darunter Baneh, Dehgolan, Divandareh, Kamyaran, Mahabad und Sanandaj. Demonstrierende, Angehörige der Opfer und Journalist*innen vor Ort berichteten Amnesty International, dass die Sicherheitskräfte allein an diesem Tag Hunderte von Männern, Frauen und Kindern verletzten, indem sie ihnen wiederholt aus nächster Nähe mit Schrotkugeln auf Kopf und Brust schossen, was auf die Absicht hindeutet, ihnen größtmöglichen Schaden zuzufügen. 

In einem Augenzeugenbericht über das harte Vorgehen in Kamyaran heißt es: "Die Bereitschaftspolizei hat wiederholt aus etwa 100 Metern Entfernung auf Leute geschossen ... Ich selbst habe mindestens 10 bis 20 Leute gesehen, die von Metallgeschossen getroffen wurden ... Die meisten wurden beim Weglaufen am Rücken verletzt."

Ein Demonstrant aus Mahabad beschreibt ein ähnliches Muster. Er sagt: "Als Reaktion auf die Rufe 'Frauen, Leben, Freiheit' und 'Tod dem Diktator' feuerten die Sicherheitskräfte mit Schrotkugeln geladene Waffen ab, oft aus einer Entfernung von 20 bis 30 Metern ... Dabei zielten sie vor allem auf die Köpfe der Menschen." 

Ähnliches berichtete auch ein Journalist aus Baneh Amnesty International: "Sicherheitskräfte haben den Leuten aus nächster Nähe direkt in den Bauch und in den Rücken geschossen ... Viele von denen, die als Erstes angeschossen und verletzt wurden, waren Frauen, denn sie standen ganz vorn."

Augenzeugenberichte über den massiven Einsatz von Schrotkugeln durch die Sicherheitskräfte werden durch Videos und Fotos bestätigt, die von Amnesty International geprüft wurden. Auf ihnen sind die Geräusche wiederholter Schüsse zu hören beziehungsweise die klassischen, von Vogelschrot verursachten Streumuster auf den Körpern verletzter Demonstrierender und Passant*innen zu sehen.

Aus grausamen Bildern und Augenzeugenberichten, die Amnesty International vorliegen, geht außerdem hervor, dass Sicherheitskräfte in Divandareh, Saqqez und Dehgolan auch unbekannte Munition abfeuerten, die bei Demonstrierenden zu offenen Wunden an Beinen, Brust und Bauch führte. 

Zu den Betroffenen gehören auch Zana Karimi, ein 17-Jähriger, der nach Schüssen in Divandareh schwere Beinverletzungen erlitt und möglicherweise ein Bein verlieren wird, sowie Ehsan Ghafouri, die in Dehgolan durch Schüsse schwer an den Nieren verletzt wurde. 

Wie Amnesty International erfuhr, begeben sich die meisten verletzten Protestierenden und Umstehenden nicht zur Behandlung ins Krankenhaus, weil sie befürchten, festgenommen zu werden. Dadurch besteht das Risiko von Infektionen und anderen medizinischen Komplikationen. 

Sicherheitskräfte haben bei den Protesten am 19. September und anschließenden nächtlichen Razzien mehrere hundert Demonstrierende gewaltsam festgenommen, darunter auch Kinder. Eine Quelle berichtete, sie habe zahlreiche festgenommene Protestierende in Kamyaran mit Kopfverletzungen, gebrochenen Nasen oder Armen und blutbeschmierten Körpern gesehen. 

"Wenn sie nicht zur Rechenschaft gezogen werden, werden sich die iranischen Sicherheitskräfte auch weiterhin ermutigt fühlen, Demonstrierende und Gefangene zu töten oder zu verletzen, darunter auch Frauen, die festgenommen wurden, weil sie sich dem Gesetz zur Zwangsverschleierung widersetzt haben. Da es keine Möglichkeiten mehr gibt, die Rechenschaftspflicht auf nationaler Ebene durchzusetzen, hat der UN-Menschenrechtsrat die Pflicht, den iranischen Behörden die deutliche Botschaft zu übermitteln, dass die Verantwortlichen für Verbrechen nach dem Völkerrecht nicht ungestraft bleiben werden", so Diana Eltahawy. 
 
Hintergrund 

Am 13. September 2022 wurde Mahsa Amini, eine Angehörige der kurdischen Minderheit im Iran, in Teheran von der sogenannten "Sittenpolizei" des Iran festgenommen. Sie nimmt Frauen und Mädchen routinemäßig willkürlich fest und setzt sie Haft, Folter anderweitigen Misshandlungen aus, weil sie sich nicht an das diskriminierende Verschleierungsgesetz des Landes halten.

Augenzeug*innen zufolge wurde Mahsa Amini brutal geschlagen, als sie gewaltsam in das Vozara-Gefängnis in Teheran gebracht wurde. Nach wenigen Stunden wurde sie ins Kasra-Krankenhaus verlegt, weil sie ins Koma gefallen war. Mahsa Amini starb drei Tage später. Die iranischen Behörden kündigten Ermittlungen an, leugneten gleichzeitig aber jegliches Fehlverhalten ihrerseits. Die angekündigten Ermittlungen entsprechen nicht den Kriterien der Unabhängigkeit, da sie vom Innenministerium durchgeführt werden sollen. 
 
Hinweis: In dieser Pressemitteilung geht es vorrangig um die Provinzen Kurdistan, Kermanshah und West-Aserbaidschan, in denen Demonstrierende ums Leben kamen. Amnesty International untersucht aktuell auch die Niederschlagung der Proteste, die seit dem 19. September in anderen Städten im Iran stattgefunden haben, darunter in Hamedan, Rasht, Shiraz, Tabriz und Teheran.

Iran | Internationaler Untersuchungsmechanismus gegen Straflosigkeit notwendig | 22.09.2022 (amnesty.de)

Sicherheitskräfte gehen in der iranischen Hauptstadt Teheran brutal gegen Demonstrierende vor, die Gerechtigkeit im Fall der getöteten Mahsa Amini fordern (19. September 2022).

Die iranischen Behörden mobilisieren sämtliche Kräfte zur gewaltsamen Unterdrückung der landesweiten Proteste, warnt Amnesty International. Das geht aus geleakten offiziellen Dokumenten hervor. Die Organisation befürchtet, dass ohne eine konzertierte Aktion der internationalen Gemeinschaft unzählige weitere Menschen getötet, verletzt, gefoltert und gefangen genommen werden.  

Eine ausführliche Analyse der Dokumente kann hier als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Für die Niederschlagung der Proteste haben die iranischen Behörden in großem Umfang Bereitschaftspolizei, Revolutionsgarden, die paramilitärischen Basij-Einheiten, das Strafverfolgungskommando der Islamischen Republik Iran und Sicherheitskräfte in Zivil eingesetzt. Amnesty International liegen die Namen von 52 Frauen, Männern und Kindern vor, die von den staatlichen Sicherheitskräften getötet wurden. Hunderte wurden schwer verletzt. 

Amnesty International hat eine Kopie eines geleakten offiziellen Dokuments erhalten, aus dem hervorgeht, dass das Generalhauptquartier der Streitkräfte am 21. September 2022 einen Befehl an die Kommandeure der Streitkräfte in allen Provinzen erlassen hat, in dem sie angewiesen wurden, mit aller Härte gegen Demonstrierenden vorzugehen, die als "Unruhestifter und Revolutionsgegner" bezeichnet wurden. Das Generalhauptquartier der Streitkräfte ist die oberste Instanz im Iran, die die bewaffneten Streitkräfte und paramilitärischen Verbände sowie Einheiten der Strafverfolgungsbehörden einschließlich der Polizei koordiniert und beaufsichtigt. Der durchgesickerte Befehl belegt, dass die erhebliche Eskalation der Gewalt und der Einsatz von scharfer Munition gegen Demonstrierende System hat und eine bewusste Strategie der iranischen Führung ist. Diese Strategie hat allein am Abend des 21. September zu Dutzenden von Toten geführt.

"Die Internationale Gemeinschaft muss unverzüglich und in aller Entschlossenheit handeln, um zu verhindern, dass noch mehr Menschen getötet und verletzt werden, nur weil sie für ihre Freiheit, ihre Würde und ihre Menschenrechte auf die Straße gehen. Eine Niederschlagung der Proteste wie im Jahr 2019 darf sich nicht wiederholen. Damals wurden bis zu 1.500 Menschen getötet, ohne dass die iranische Führung dafür jemals zur Verantwortung gezogen wurde", sagt Katja Müller-Fahlbusch, Expertin von Amnesty International in Deutschland für den Nahen Osten und Nordafrika.

Iran | Geleakte offizielle Dokumente ordnen gewaltsame Niederschlagung der Proteste an | 30.09.2022 (amnesty.de)

Der 30. September 2022 wird im Iran als "blutiger Freitag" in die Geschichte eingehen: Amnesty International konnte bestätigen, dass in der Provinz Sistan und Belutschistan am 30. September mindestens 66 Menschen von iranischen Sicherheitskräften rechtswidrig getötet wurden. Später kamen bei anderen Vorfällen weitere 16 Personen ums Leben. 

Iranische Sicherheitskräfte haben am 30. September im Zuge ihrer brutalen Niederschlagung der Proteste nach dem Freitagsgebet in Zahedan in der Provinz Sistan und Belutschistan mindestens 66 Menschen rechtswidrig getötet, darunter auch Kinder. Hunderte weitere Personen wurden verletzt. Die Sicherheitskräfte schossen mit scharfer Munition, Metallkugeln und Tränengas auf Demonstrierende und Umstehende. Seitdem wurden in Zahedan 16 weitere Menschen getötet. Die zusammengetragenen Beweise – Berichte von Aktivist*innen, Augenzeug*innen und Familienangehörigen der Opfer sowie Bilder und Videos der Proteste − deuten darauf hin, dass die tatsächliche Zahl der Todesopfer sogar noch höher liegt.

Der 30. September war der tödlichste Tag seit Beginn der Proteste vor fast drei Wochen. Die Proteste brachen aus, nachdem die 22-jährige Mahsa Amini nach ihrer Festnahme durch die iranische "Sittenpolizen" im Polizeigewahrsam gestorben war. 

"Die iranischen Behörden haben wiederholt gezeigt, dass sie das Recht auf Leben völlig missachten und vor nichts zurückschrecken, um ihre Macht zu erhalten. Die brutale Gewalt, die von den iranischen Sicherheitskräften ausgeht, ist das Ergebnis einer systematischen Straflosigkeit und einer unzureichenden Reaktion der internationalen Gemeinschaft", sagte Agnès Callamard, internationale Generalsekretärin von Amnesty International. "Die einzige Möglichkeit gegen die Straflosigkeit, die solche Handlungen begünstigt, vorzugehen, ist die umgehende Einrichtung eines unabhängigen Untersuchungs- und Rechenschaftsmechanismus durch die UN-Mitgliedstaaten, um die schweren völkerrechtlichen Verbrechen im Iran zu untersuchen."

Unterdrückung der Proteste

In Zahedan in der iranischen Provinz Sistan und Belutschistan, die von der seit langem unterdrückten ethnischen Minderheit der Belutschen bewohnt wird, sollten am 30. September nach dem Freitagsgebet Demonstrationen stattfinden, um sich mit den landesweiten Protesten zu solidarisieren und um Rechenschaft für die mutmaßliche Vergewaltigung eines 15-jährigen Mädchens durch einen Polizeikommandanten in der Provinz zu fordern.

Als am 30. September eine Gruppe von Menschen ihr Gebet in der Großen Mosalla von Zahedan (einem Gebetshaus nahe der Hauptmoschee) beendete und sich vor der Polizeistation auf der anderen Straßenseite versammelte, um zu protestieren, feuerten die Sicherheitskräfte vom Dach der Polizeistation aus mit scharfer Munition, Metallkugeln und Tränengas auf sie. 

Gleichzeitig schossen Sicherheitskräfte in Zivil von den Dächern mehrerer nahegelegener Häuser auf Demonstrierende und Umstehende, wie Fotos von Aktivist*innen belegen.

Die Sicherheitskräfte feuerten zudem unrechtmäßig mit scharfer Munition, Metallkugeln und Tränengas direkt in die Nähe der Mosalla, wo Hunderte von Menschen, darunter auch Kinder und ältere Menschen, noch beim Freitagsgebet waren.

Schüsse in Kopf und Brust

Die von Amnesty International dokumentierten Beweise zeigen, dass die meisten Opfer durch Schüsse in den Kopf, das Herz, den Hals und den Oberkörper getötet wurden, was eindeutig auf eine Tötungs- oder schwere Verletzungsabsicht hindeutet.

Am 1. Oktober berichtete Mawlana Abdolhamid Ismaeelzahi, der sunnitische Leiter der Freitagsgebete in Zahedan, in einem Video über das brutale Vorgehen der Sicherheitskräfte. Er erklärte, dass mehr als 40 Menschen getötet wurden, nachdem Sicherheitskräfte, die auf Dächern standen, mit scharfer Munition auf eine Gruppe junger Demonstrierender vor der Polizeistation sowie auf betende Menschen in der Mosalla geschossen hatten. 

Amnesty International hat die Namen von 66 Personen registriert, die bei dem Vorfall in der Mosalla am 30. September getötet wurden, geht aber davon aus, dass die tatsächliche Zahl der Getöteten höher ist. Die Organisation hat auch die Namen von 16 Menschen erfasst, die im Zusammenhang mit separaten Protesten in anderen Teilen von Zahedan seit dem 30. September getötet wurden, und setzt ihre Recherchen zu diesen Todesfällen fort. Unter den Toten befinden sich mindestens drei Kinder, von denen zwei während der Vorfälle in der Mosalla am 30. September und ein weiteres bei einem anderen Zwischenfall am selben Tag getötet wurden. Amnesty International untersucht Berichte über mindestens vier weitere Kinder, die seit dem 30. September in Zahedan getötet wurden.

Die Zahl der von Amnesty International erfassten Todesfälle bezieht sich nur auf Opfer, deren Namen die Organisation durch Informationen aus direkt betroffenen Quellen oder durch belutschische Menschenrechtsverteidiger*innen ermitteln konnte. Die Organisation hat mit den Familien von 21 Personen gesprochen, die in Zahedan getötet wurden. 

Amnesty International hatte zuvor die Namen von 52 Menschen erfasst, die zwischen dem 19. und 25. September landesweit von den iranischen Sicherheitskräften getötet wurden.

Staatliche Leugnung und Vertuschung 

Die iranischen Behörden gaben bekannt, dass während der Proteste in Zahedan am 30. September 19 Menschen, darunter Umstehende und mehrere Mitglieder der Sicherheitskräfte, getötet wurden. Diese Zahl ist deutlich zu niedrig, was einem Muster behördlicher Leugnung und Vertuschung entspricht.

Um sich von der Verantwortung freizusprechen, verbreiteten die Behörden Fehlinformationen, in denen sie "Terroristen", "Randalierer" und "Separatisten", die angeblich im Auftrag ausländischer Regierungen handelten, für die Todesfälle verantwortlich machten.

Propagandavideos, die nach dem 30. September in den staatlichen Medien ausgestrahlt wurden, zeigten inhaftierte Personen, die angeblich an bewaffneten Angriffen auf Sicherheitskräfte in Zahedan beteiligt waren, mit Säcken über dem Kopf. In einem Video ist zu sehen, wie einem Gefangenen von einem Fernsehmoderator Suggestivfragen gestellt werden und er gezwungen wird, in Abwesenheit eines Rechtsbeistands selbstbelastende Aussagen über seine vermeintliche Beteiligung an Schießereien am 30. September zu machen. Angesichts der gut dokumentierten Praxis der iranischen Behörden, erzwungene "Geständnisse" zu veröffentlichen, um Menschenrechtsverletzungen zu vertuschen, ist Amnesty International besorgt, dass solche Aussagen unter Zwang gemacht wurden.

Rechtfertigung für rechtswidrige Gewaltanwendung

Die Behörden geben an, die Demonstrierenden hätten öffentliches Eigentum geplündert und Brandstiftung begangen. Abgesehen von einer Minderheit von Demonstrierenden, die Steine in Richtung der Polizeistation warfen, hat Amnesty International jedoch keine Beweise dafür gefunden, dass Protestteilnehmende während der Mosalla-Vorfälle vom 30. September Gewalttaten begangen hätten, die eine Bedrohung für das Leben oder die körperliche Unversehrtheit von Sicherheitskräften oder anderen Personen darstellten und den Einsatz von tödlicher Gewalt gegen sie rechtfertigen würden.

Vorliegende Nachweise zeigen auch, dass viele Personen, die in der Nähe der Mosalla getötet wurden, in den Hinterkopf oder Rücken geschossen wurden, was darauf hindeutet, dass sie von den Sicherheitskräften abgewandt waren und keine unmittelbare Gefahr für das Leben der Sicherheitskräfte darstellten. 

Nach internationalen Menschenrechtsnormen und -standards wird der Einsatz von Schusswaffen nur dann als rechtmäßig angesehen, wenn eine unmittelbare Gefahr für Leib und Leben besteht, und auch nur dann, wenn sich weniger gefährliche Mittel als unzureichend erwiesen haben. Selbst wenn einige Demonstrierende gewalttätig werden, müssen die Ordnungskräfte dafür sorgen, dass friedliche Proteste fortgesetzt werden können, ohne dass es zu unzulässigen Eingriffen oder Einschüchterungen durch Sicherheitskräfte kommt. Die Anwendung von Gewalt ist nur als letztes Mittel bei gewalttätigen Protesten zulässig und muss rechtmäßig, notwendig und verhältnismäßig sein, wobei die Sicherheitskräfte klar zwischen gewalttätigen und nicht gewalttätigen Personen unterscheiden müssen.

Iran | Mindestens 82 Tote bei blutiger Niederschlagung der Proteste in Sistan und Belutschistan | 06.10.2022 (amnesty.de)

Iran: Deadly crackdown on protests against Mahsa Amini’s death in custody needs urgent global action

World leaders at the UN General Assembly must support calls for the establishment of an independent international investigative and accountability mechanism to address the prevailing crisis of impunity in Iran. Their urgent need for action was demonstrated most recently by the death in custody of 22-year-old Mahsa (Zhina) Amini, and the barrage of gunfire unleashed on protesters which has left at least eight people dead and hundreds injured, Amnesty International said today.

Iranian security forces are violently quashing largely peaceful protests sparked by Mahsa Amini’s death on 16 September, days after her violent arrest by the “morality police” for not complying with discriminatory compulsory veiling laws. Amnesty International collected evidence on the security forces’ unlawful use of birdshot and other metal pellets, teargas, water cannon, and beatings with batons to disperse protesters.

“The global outpouring of rage and empathy over Mahsa Amini’s death must be followed by concrete steps by the international community to tackle the crisis of systemic impunity that has allowed widespread tortureextrajudicial executions and other unlawful killings by Iranian authorities to continue unabated both behind prison walls and during protests,” said Diana Eltahawy, Deputy Director for the Middle East and North Africa at Amnesty International.

“The Iranian authorities’ latest brutal crackdown on protests coincides with Ebrahim Raisi’s speech at the UN. He has been given a platform on the world stage, despite credible evidence of his involvement in crimes against humanity, in a stark reminder of the devastating impact of the repeated failure of UN member states to tackle impunity for grave crimes in Iran.”

Amnesty International has recorded the deaths of six men, one woman and one child during protests on 19 and 20 September in the provinces of Kurdistan (4), Kermanshah (2) and West Azerbaijan (2). Of these, at least four died from injuries sustained from security forces firing metal pellets at close range.

At least two other people have lost sight in one or both eyes. Hundreds more, including children, have sustained painful injuries amounting to torture or other ill-treatment due to the unlawful use of birdshot and other munitions against them.

Iran’s security forces will continue to feel emboldened to kill or injure protesters and prisoners, including women arrested for defying abusive compulsory veiling laws, if they are not held accountable.

Diana Eltahawy, Amnesty International

Shooting to kill and harm

Amnesty International has gathered eyewitness accounts and analysed images and videos of the protests, which reveal a harrowing pattern of Iranian security forces unlawfully and repeatedly firing metal pellets directly at protesters.

Eyewitnesses reported that at least three men (Fereydoun Mahmoudi in Saqqez, Kurdistan province; Farjad Darvishi in Urumieh, West Azerbaijan province; and an unidentified man in Kermanshah, Kermanshah province) and one woman (Minou Majidi in Kermanshah, Kermanshah province) died from fatal injuries caused by metal pellets during protests on 19 and 20 September. Four other victims, Reza Lotfi and Foad Ghadimi in Dehgolan, Kurdistan province; Mohsen Mohammadi in Divandareh, Kurdistan province; and 16-year-old boy Zakaria Khial in Urumieh were killed. Human rights defenders told Amnesty International that according to their sources on the ground, they were shot by security forces but did not have any additional information on the types of munitions used.

Authorities have confirmed the death of three people in Kurdistan province on 19 September and two people in Kermanshah province on 20 September, but, consistent with widespread patterns of denial and cover-up, they attributed responsibility for their deaths to “enemies of the [the Islamic Republic]”.

Consistent eyewitness accounts and video footage leave no doubt that those firing weapons during the protests belonged to Iran’s security forces. Extensive video evidence indicates that protesters in Kermanshah, Kurdistan and West Azerbaijan provinces, where protester deaths were recorded, were mostly peaceful. In some places, some protesters engaged in stone-throwing and damaged police vehicles.* This in no way justifies the use of metal pellets, which is prohibited under all circumstances.

Horrific injuries inflicted on protesters

According to a primary source interviewed by Amnesty International, on 16 September, the first day of protests, security forces in Saqqez fired birdshot at 18-year-old Nachirvan Maroufi at a distance of about 10 metres, resulting in him losing sight in his right eye. The source said security forces also fired birdshot at another young man, 22-year-old Parsa Sehat, who consequently lost sight in both eyes.

On 19 September, mass protests spread from Saqqez to other cities populated by Iran’s oppressed Kurdish minority including Baneh, Dehgolan, Divandareh, Kamyaran, Mahabad, and Sanandaj. Protesters, victims’ relatives, and journalists on the ground told Amnesty International that on that day alone, security forces injured hundreds of men, women, and children by repeatedly firing metal pellets at their heads and chests at close range, indicating intent to cause maximum harm.

An eyewitness to the crackdown in Kamyaran told Amnesty International: “Riot police were repeatedly firing towards people from about 100 metres away… I myself witnessed at least 10-20 people who were shot with metal pellets… Most of them were injured in their backs as they were running away.”

A protester from Mahabad described a similar pattern. He said: “In response to people chanting ‘Women, Life, Freedom’ and ‘Death to the Dictator’, security forces fired weapons loaded with metal pellets, often from a distance of about 20-30 meters… They particularly targeted people in their head.”

A journalist from Baneh similarly told Amnesty International: “Security forces directly shot people in their stomachs and backs at close range… Many of those initially shot at and injured were women because women stood in the front.”

Eyewitness accounts of the security forces’ extensive use of metal pellets are corroborated by videos and photos reviewed by Amnesty International in which sounds of repeated firing are heard and classic spray patterns of birdshot are seen on injured protesters and bystanders. 

Gruesome images and eyewitness testimonies obtained by Amnesty International further indicate that in Divandareh, Saqqez and Dehgolan, security forces also fired unidentified munition, causing gaping wounds on protesters’ legs, chests and abdomens.

They include Zana Karimi, a 17-year-old boy who sustained severe leg injuries after being shot in Divandareh, which may require his leg to be amputated and Ehsan Ghafouri who suffered severe kidney injuries after being shot in Dehgolan.

Amnesty International has learnt that most injured protesters and bystanders are not seeking hospital treatment for fear of arrest, which puts them at risk of infection and other medical complications.

Security forces violently arrested several hundred demonstrators, including children, both during the protests of 19 September and subsequent raids carried out during the night. An eyewitness reported seeing scores of arrested protesters in Kamyaran with fractured heads, noses or arms and bloodied bodies.

“Iran’s security forces will continue to feel emboldened to kill or injure protesters and prisoners, including women arrested for defying abusive compulsory veiling laws, if they are not held accountable. With all avenues for accountability closed at the domestic level, the UN Human Rights Council has a duty to send a strong message to the Iranian authorities that those responsible for crimes under international law will not go unpunished,” said Diana Eltahawy.

Background

On 13 September 2022, Iranian Kurdish woman Mahsa Amini was arrested in Tehran by Iran’s so-called “morality” police, who routinely subject women and girls to arbitrary arrest and detention, torture and other ill-treatment for not complying with the country’s discriminatory veiling laws.

According to eyewitnesses, Mahsa Amini was violently beaten while being forcibly transferred to Vozara detention centre in Tehran. Within hours, she was transferred to Kasra hospital having fallen into a coma. She died three days later. Iranian authorities announced investigations while simultaneously denying any wrongdoing. The promised investigation does not meet the requirements of independence as it is due to be carried out by the Ministry of Interior.

* End Note – This press release is focused on the provinces of Kurdistan, Kermanshah and West Azerbaijan where protesters were killed. Amnesty International is investigating the crackdown of protests that have taken place in other cities across Iran since 19 September including Hamedan, Rasht, Shiraz, Tabriz, and Tehran.

https://www.amnesty.org/en/latest/news/2022/09/iran-deadly-crackdown-on-protests-against-mahsa-aminis-death-in-custody-needs-urgent-global-action/

هددت الاستخبارات الإيرانية إحدى مؤسسات الحرس الثوري الايراني المواطنين من المشاركة في الاحتجاجات التي تشهدها البلاد منذ ايام بعد مقتل المواطنة الكوردية مهسا اميني.

هذا و ارسلت الاستخبارات رسائل sms على الجوالات لتحذير المواطنين و تهديدهم بالمعاقبة القاسية وفقأ لقانون المحاكم في إيران و الذي يعتبر ان المظاهرات و التعبير عن الرأي تهديدا للامن  القومي الإيراني و يتهم المشاركين بمحاربة الله و رسوله إذ تصل عقوبة الحكم على مثل هذه التهم بالإعدام او السجن المؤبد.

المنظمة الأحوازية لحقوق الإنسان

Der iranische Geheimdienst, eine der Institutionen der iranischen Revolutionsgarden, drohte den Bürgern, sich an den Protesten zu beteiligen, die das Land seit Tagen nach der Ermordung des kurdischen Bürgers Mahsa Amini erlebt.  Der Geheimdienst schickte SMS-Nachrichten auf Mobiltelefone, um die Bürger zu warnen und ihnen schwere Strafen anzudrohen, gemäß dem Gesetz der Gerichte im Iran, das Demonstrationen und Meinungsäußerungen als Bedrohung für die nationale Sicherheit des Iran ansieht und die Teilnehmer beschuldigt, gegen Gott zu kämpfen und Seinem Gesandten, da die Strafe für solche Anklagen der Tod oder lebenslange Haft ist.

 

Ahwazischer Verein für Menschenrechtre.e.V

Angesichts der beispiellos hohen Temperaturen in Al-Ahwaz ließen die iranischen Behörden das Volk und das Land der Ahwazi weiterhin dürsten, indem sie das Wasser der Al-Ahwaz-Flüsse in das iranische Innere umleiteten, um die Infrastruktur zu zerstören und zu verdrängen, was vertrieben werden konnte die Ahwazi-Bürger außerhalb der Ahwazi-Geographie.
Angesichts der anhaltenden humanitären Appelle einer Reihe von Ahwazi-Aktivisten, die die Bereitstellung von Trinkwasser für die Bürger und ein Ende von Wasserdiebstahlprojekten forderten, schlugen diese Appelle jedoch fehl, und die iranischen Sicherheitsbehörden nahmen viele dieser Aktivisten fest und inhaftierten sie ohne rechtliche Begründung.
Da die iranischen Regionen und Städte hohe Niederschläge erleiden, behaupten die iranischen Behörden, dass die Projekte zum Wasserraub aus Al-Ahwaz darauf abzielen, diese Städte mit Trinkwasser zu versorgen, sowie das Wachstum der Landwirtschaft und die hohe Tourismusrate in dieser Stadt.
Und trotz der internationalen Appelle, die globale Nahrungsmittelkrise zu bekämpfen und sich der Hungersnot zu stellen, die das Leben von Millionen von Menschen bedroht, und da die Al-Ahwaz-Geographie in der Lage ist, zur Bewältigung dieser Krise beizutragen, wenn ihre fruchtbaren Böden für den Anbau von Landwirtschaft genutzt werden Getreide wie Weizen, Reis und Datteln..., deren Fläche auf Millionen Hektar geschätzt wird, aber die iranischen Behörden tragen direkt zur Verschärfung dieser globalen Krise und der hohen Hungersnot bei, da die Ahwazi-Geographie einen beispiellosen Anstieg erlebt in der Armutsrate und extremen Armut, die die Ahwazi-Familien erfahren.
Dieses Phänomen tritt auf, nachdem die iranischen Behörden das Bewässerungswasser für diese fruchtbaren landwirtschaftlichen Flächen gestohlen und arabische Bauern daran gehindert haben, im Sommer und Winter zu pflanzen, bis diese Flüsse fast vollständig austrockneten Salzgehalt, da diese Ländereien zu unfruchtbarem Land wurden, das für den Anbau ungeeignet war.
Kürzlich haben wir auch den Tod von Tausenden von Vieh unter den Bauern in den Dörfern aufgrund des hohen Salzgehalts des Wassers erlebt, trotz der Appelle der Dorfbewohner an die zuständigen Behörden, Trinkwasser bereitzustellen, aber diese Behörden haben sich noch nicht darum gekümmert der Forderungen der Bauern.

 

Ahwazischer Verein für Menschenrechte.e.V

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