أيلول/سبتمبر 05, 2026

8/1 Die Menschenrechte Lagebericht in Ahwaz

Das Verbot der arabischen Namensgebung bei Neugeborenen

Die Besatzungsmacht verbietet den Ahwazis ihren Kindern arabische Namen zu geben. Zu diesem Zweck erstellt die Besatzungsmacht eine Namensliste mit den zulässigen arabischen Namen und verbreitete diese an die Standesämter. Sie beinhaltet die Namen der heiligen Imame sowie wenige weitere arabische Namen. Zur Auswahl bleiben damit ausschließliches persische Namen, die weder mit der arabischen Kultur noch der Identität in Zusammenhang stehen. Zu den verbetenen Namen gehören Ayham, Fahad und Saddam. Des Weiteren wurde das Schreiben des arabischen Schriftzeichen Hamza in Namen verboten.

Die Zerstückelung von Ahwaz

Ahwaz ist die arabische Provinz, welche nördlich und östlich des Arabischen Golfes und Schatt al-Arab liegt und von ca. zwölf Millionen Arabern bewohnt wird. Sie grenzt, im Osten an die Zāgros- und Bukhtuyari-Gebirge, im Norden an den Kurd Dagh und Lur Kuhe, im Süden an die Küste des Golfs von Oman sowie Belutschistan.

Die Fläche von Ahwaz beträgt 375 km². Nach der Besatzung haben die iranischen Behörden das Land der Ahwaz, in sieben aneinandergrenzenden Provinzen geteilt.  

Großteile der Ahwaz wurden durch die persische Besatzungsmacht in den Verwaltungen der persischen Provinzen Fars, Kohgiluye und Boyer Ahmad sowie Lorestan eingegliedert.

Was von der Landfläche der Ahwaz übrig blieb, wurde in vier Provinzen geteilt: Chuzestan, Buschehr, Hormozgan und Ilam. Von der Besatzungsmacht wird dadurch die Schwächung, Marginalisierung sowie Umwandlung der arabischen Identität angestrebt.

Veränderung der demographischen Struktur (Siedlung)

Es gibt etliche persische Siedlungsvorhaben in Ahwaz. Am gefährlichsten ist das „Mehr“ Siedlungsprojekt, der zu den größten vom Ministerium für Wohnungswesen und Stadtplanung betreuten Projekten gehört. Betraut mit der Durchführung des Projektes hat das Ministerium die Wohnungsstiftung der islamischen Revolution „Bonyad Maskan Enghelab Eslami“, welche das Projekt auf zwei verschiedene Arten betrieb: Zum einen wurden neue Städte außerhalb der bereits existierende Städte errichtet; zum anderen wurden neue Wohnsiedlungen in den bereits existierenden Städten errichtet und ältere neu renoviert. Solche Wohnsiedlungen werden als zerstreute Siedlungsposten bezeichnet. Bis zum jetzigen Zeitpunkt errichtete die Wohnungsstiftung der islamischen Revolution folgende vier Städte in Ahwaz:

  1. Shirin Shahr im Westen von Ahwaz
  2. Alewi im Süden von Ahwaz
  3. Ramin im Osten von Ahwaz
  4. Ali Shahr im Zentrum von Ahwaz 

Im Norden von Ahwaz (Provinz Chuzestan) Wurden mehr als 110.000 Siedlungseinheiten im Rahmen des Projektes „Mehr“ errichtet, zu denen die Siedlungen „Ramin“ und „Shirin“ gehören. Für dieses Projekt wurden Tausende Hektar des fruchtbarsten Land der Ahwaz geraubt. 

Im Zentrum der Ahwaz(Provinz Buschehr) wurden mehr als 39.303 Siedlungseinheiten im Rahmen des Siedungsprojekts „Mehr“ errichtet zu denen die Siedlung Ali Shahr gehört.

Im Süden von Ahwaz (Provinz Gourun), dass an der östlichen Küste des Arabischen Golfes liegt und auf die Straße von Hormus blickt, wurden mehr als 56.000 Siedlungseinheiten im Rahmen des Siedungsprojekts „Mehr“ zu denen die Siedlung Alewi gehört, errichtet.

Im obersten Norden von Ahwaz wurden mehr als 18.000 Siedlungseinheiten im Rahmen des Siedungsprojekts „Mehr“ errichtet.  Durch dieses Projekt beabsichtigt der persische Staat die Veränderung der demographischen Struktur, im Sinne seine nationalpolitischen Interessen zu verändern sowie die   Verschmelzung des ahwazischen Volkes im Schmelztiegel der persischen Kultur. 

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آخر تعديل في الإثنين, 25 أيلول/سبتمبر 2017 22:49