أيلول/سبتمبر 07, 2026

Verurteilung des Ölfeldprojekts "Sohrabi" und staatlicher Täuschung im Hor al-Azim-Feuchtgebiet: Umweltzerstörung, Zwangsumsiedlung und demografischer Wandel in Ahwaz


Der Ahwazischer Verein für Menschenrechte e.V. verurteilt aufs Schärfste die Fortführung der Ölprojekte der iranischen Behörden im internationalen Hor al-Azim-Feuchtgebiet. Das Projekt "Sohrabi" im Herzen des Moorlandes ist das fünfte große Ölprojekt in der Region West-Karoun, neben Nord-Azadegan, Süd-Azadegan, Nord-Yaran und Süd-Yaran.
Dieses Projekt offenbart eine systematische Politik gegen die lokale arabische Bevölkerung:
* Staatliche Täuschung und Umweltzerstörung: Während behördliche Angaben behaupten, dass lediglich 18 Hektar trockengelegt und 20 Brunnen gebohrt werden, zeigen reale Daten, dass mindestens 69 Hektar trockengelegt und 32 Ölbohrungen durchgeführt werden. Aufgrund fehlender Transparenz ist zu befürchten, dass das tatsächliche Ausmaß noch weit darüber liegt.
* Demografischer Wandel und Vertreibung: Das Projekt dient als Vorwand zur Vertreibung hunderter ahwazisch-arabischer Familien aus ihren historischen Dörfern, um tausende nicht-einheimische Siedler anzusiedeln und die lokale Bevölkerung auszuschließen.
* Zerstörung der lokalen Dorfökonomie: Die Lebensgrundlagen der Anwohner (Fischerei, Büffelzucht, Landwirtschaft) werden zerstört, was zu gezielter Verarmung und Flucht führt.
Der Ahwazischer Verein für Menschenrechte e.V. fordert internationale Organisationen und die Vereinten Nationen zum sofortigen Handeln auf, um diese zerstörerische Politik zu stoppen und die Rechte der indigenen Bevölkerung zu schützen.

قيم الموضوع
(0 أصوات)